21.05.18

Brief an Papst Franziskus



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tfirst@gmx.at

 

 

 

Missbrauch: 7 Forderungen an Papst Franziskus

 

 

 

Pfingstsonntag 2018 schrieb ich einen offenen Brief an Papst Franziskus. Das Schreiben ist eine saftige Beschwerde über etliche Angestellte des Unternehmens Kirche, denn letztendlich ist der Papst auch deren oberster Chef. Also gehört er darüber informiert, was wirklich Sache ist. Mein Schreiben enthält auch sieben Forderungen an ihn in der Causa des klerikalen sexuellen Missbrauchs. Ich bin sicher, dass sich dann wieder einmal einiges in der Kirche tun wird, wenn mein eingeschriebener Brief im Vatikan eingelangt und gelesen worden ist.












An seine Heiligkeit Papst Franziskus

Palazzo Apostolico

00120 Citta del Vaticano, Rom

Italien


 

 

Eure Heiligkeit!


 


Ihr Gott soll die Liebe sein? Sie sprachen unlängst von der Perversion im kirchlichen Dasein angesichts des Leidens von uns, den klerikalen Missbrauchsopfern. Gestern, während der schönen und sehr berührenden TV Übertragung von Prinz Harrys Hochzeit, wo bei der kirchlichen Trauungszeremonie so viel von „Gott ist die Liebe“ die Rede war, dachte ich, dass es wieder einmal Zeit ist, dass ich ein Schreiben an Sie verfasse, welches ich diesmal aber gleich in Form eines offenen Briefes auf einigen meiner Blogs veröffentlichen werde. Ein früheres Schreiben von mir aus dem Jahr 2013 an Sie blieb unbeantwortet. Damit damals das Schreiben den Vatikan auch wirklich erreichen würde, habe ich es dreimal ausgedruckt, dreimal unterschrieben und dreimal aufgegeben, in der Hoffnung, dass wenigstens ein Brief davon auf Ihrem Schreibtisch landen könnte. Ihre Vorgänger, die ich schon Jahre davor anschrieb, reagierten leider auch nie. Ich wollte u. a. von Ihnen allen die Offenlegung des päpstlichen Visitationsergebnisses vom Stift Göttweig. Dieses Mal werde ich das Schreiben an Sie (das ich wie gesagt auch im Internet veröffentliche) nur einmal postalisch, aber dafür eingeschrieben, abschicken. Ich gehe dieses Mal davon aus, dass ich Glück haben werde, dass Sie das Schreiben auch erhalten und auch auf die am Ende dieses Schreibens gestellten sieben Forderungen von mir eingehen werden.


 

 


In Österreich wurde im Mai 2018 wieder einmal ein Fall „von Pfarrer geschwängert“ öffentlich bekannt, wo sich zum Glück auch die Staatsanwaltschaft mit Ermittlungen eingeschalten hat, die über den Missbrauchsvorwurf, die Adoptionsfreigabe und die angebliche Eizellenentnahme ermittelt. Was taten Kardinal Schönborn und sein Sprecher, Dr. Michel Prüller, der von seiner Ausbildung her promovierter Jurist ist? Sie wiesen alle Vorwürfe in den Medien Anfang Mai 2018 ganz klar und mit folgenden Worten zurück: „Der betroffene Priester sei erst im April 1994 in die Erzdiözese Wien gekommen und könne erst danach im betroffenen Landesschulheim Dienst getan haben. Das sei knapp vor dem 17. Geburtstag der Betroffenen gewesen, strafbare Handlungen hätten daher „zweifelsfrei nicht stattgefunden“. Außerdem spricht die Erzdiözese von einer „Affäre ohne strafrechtliche Relevanz“. Doch Gewalt ist keine Liebesbeziehung, wie nun auch die Österreichischen Frauenhäuser in einer Aussendung klarstellen.


 

 


Heiliger Vater, ich schreiben Ihnen, weil ich Ihnen anhand einiger Beispiele diese Unkultur von ärgsten öffentlichen Diffamierungen seitens Kardinal Schönborns (und seiner Sprecher, früher Leitenberger, jetzt Prüller) aufzeigen will, die Sie vermutlich Schönborn gar nicht zutrauen würden. Kardinal Schönborn ist absolut rücktrittsreif. Ich würde mir wünschen, dass dies seine letzten Opfer verletzenden Äußerungen in den Medien waren. Es ist eine Schande, was sich dieser Mann da seit Jahren als Wolf im Schafspelz auf Kosten von uns Missbrauchsopfern leistet.


 

 


In letzter Zeit war in Medien auch über vertuschten Missbrauch in Chile die Rede und dass Ihnen alle chilenischen Bischöfe den Rücktritt angeboten haben. Da ging es um einen Geistlichen, der durch sein Charisma zeitweilig großen Einfluss auf zahlreiche junge Katholiken, darunter mehrere spätere Bischöfe hatte. Diese Attribute hatte Groer auch (auf den in Österreich absichtlich unaufgeklärten Fall von Kardinal Groer komme ich noch später). Also, Missbrauch vertuscht, alle chilenischen Bischöfe treten zurück. Und was sagte Kardinal Schönborn erst 2016 bei einem Staatsakt im österreichischen Parlament? Er sagte: „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Die Rede von Kardinal Schönborn im Parlament hätte aber so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert, weil ich durch meine gegründete Ombudstelle für sexuellen Missbrauch immer über alle meine Täterpriester gut informiert war. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen (wie z. B. Herrn Michael Tfirst) durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen dadurch schwerst geschadet und ich habe sie verleumdet (und durch meine Mitarbeiter verleumden lassen), wo es nur ging. Heute kann ich mich bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren, ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und straffällig gewesen ist.“

 

 


Jahre vor Schönborns Rede im Parlament hatte ich eine 244seitige Anzeige gegen Kardinal Schönborn mit Dokumenten, Urkunden, Beweise, Sachlagen, Namen von klerikalen Tätern, wo Schönborn nur versetzte und vertuschte, auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Diese Anzeige wurde leider sofort mit der Begründung zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe.


 

 


2010 brachte ich u. a. durch meine unzähligen Anzeigen gegen die Kirche auch den Erzabt der Benediktiner, Bruno Becker, von St. Peter in Salzburg zum Rücktritt. Einer seiner Mitbrüder von St. Peter schrieb einem 10jährigen Opfer mehre Briefe ins Internat, in welchen er betonte "Du sollst mein griechischer Götterknabe sein". Zurück zum Erzabt: Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Canisiusheim (Priesterseminar) in Horn, der mich aufgrund meiner damaligen Aufdeckungshomepage gegen die Kirche im Jahr 2009 aufsuchte, erzählte mir, dass u. a. der Erzabt Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei. Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, weil da weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug ist. Ein weiterer Täter des ehemaligen Schulkollegen war Pater Berthold Flachberger. Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wurde, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging. Angezeigt habe ich auch deswegen all diese Leute, weil Herr Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn, meinem ehemaligen Schulkollegen permanent immer nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte, so wie ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern hereingefallen bin, mir aber diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse.


 

 


Im April 2013 starb der Priester und klerikale Missbrauchstäter Msgr. Wolfgang Flasch und Kardinal Schönborn selbst hielt das Begräbnis. Der Kardinal wurde über den Missbrauch ungefähr 2003 von einem hochadeligen Opfer selbst in Kenntnis gesetzt. Es handelte sich um ganz argen sexuellen Missbrauch und Kardinal Schönborn wollte keine Gefahr im Verzug erkennen, Schönborn ist Ehrenritter des Deutschen Ordens und Aumonier des Ordens vom Goldenen Vlies, und während einer Feier des Ordens von Goldenen Vlies trafen einander das hochadelige Missbrauchsopfer und Kardinal Schönborn. Schönborn war es damals egal, ob der Priester noch weiteren Missbrauch machen könnte, und wie gesagt, 10 Jahre später hielt seine Eminenz selbst das Begräbnis des Missbrauchstäters. Das Opfer wurde öffentlich aufs ärgste verleumdet und so wanderte der Betroffene Ende 2017 aus Österreich aus. Auch das ist Schönborns Verdienst.


 

 


Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. Ich sprang als Kandidat des Stiftes Göttweig (Groers Heimatkloster) 1979 wegen dem Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal) von einem Stiftsturm. Jahre später sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm, einer überlebte nicht. Ich begann Bilder über die Missbrauchskirche zu malen und gründete die Kunstrichtung Kath.art. Göttweig wird von Mönchen geführt, die bis jetzt kein Bekenntnis über Groers Sauereien machten, ihn aber heilig sprechen lassen wollen.


 

 


Gegen Ende meiner erfolgreichen und jahrzehntelangen Aufdeckungsarbeit bei Kirchenmissbrauchsfällen, das war Jahre vor der Klasnik-Kommission, startete ich noch in TVs meine ganz großen Aufrufe (2004 in der ORF Sendung “Vera“, ein Jahr davor machte ich den Aufruf schon in Deutschland „taff“), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, und immer mehr Opfer gingen mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit. Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Und da ich, um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, Tag und Nacht arbeitete, viel dafür unterwegs war, und es leider noch vor vielen Jahren für Private noch üblich war, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife), hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma und etliche Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen verbrauchte ich, vom gigantischen Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte diese Aufwandsentschädigung (ca. € 20.000,-) von der Klasnik-Kommission abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" befunden. DIESE ARBEIT WAR LEIDER NOTWENDIG, denn nur diese war der Grund, dass es letztendlich überhaupt zu einer Klasnic-Kommission kam. Als es 1999 einigen sehr hartnäckigen Missbrauchsopfern in Irland gelang, den damaligen Premierminister Bertie Ahern zu überzeugen, dass er eine große und völlig unabhängige Untersuchungskommission einsetzen solle, kam er diesem Wunsch letztendlich nach. Seit damals begann ich, in unserem Land Politiker aller Couleurs zu sekkieren und zu überzeugen, dass wir ebenfalls so eine Missbrauchskommission nach dem Muster Irlands benötigen. Die Umsetzung sollte noch 11 Jahre dauern. Meine u. a. auch an Dr. Schüssel gerichteten Schreiben sollten Früchte tragen, aber komischerweise erst, als er nicht mehr Kanzler war. Er führte Gespräche mit dem Kardinal und empfahl diesem, eine Vertraute seiner Riege, die ÖVP Exlandeshauptfrau Klasnik, mit der Bildung so einer Kommission zu beauftragen. Zum Wunsch meiner Kostenrefundierung folgendes: Frau Klasnik bekommt jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt. Wie viel hat sie übrigens für ihre Arbeit von Kardinal Schönborn bis dato erhalten bzw. erhält sie immer noch? Als Frau Klasnic den Auftrag von Kardinal Schönborn für eine Kommissionsgründung, die in den Räumen von einer ihrer eigenen PR Agenturen bearbeitet werden soll, annahm, machte Frau Klasnic gleich einen Familienbetrieb daraus. Ihr Lebensgefährte, Herr Hösele, auch Agenturpartner von Klasnics Werbe- und PR Agenturen, wurde plötzlich zum Kommissionssprecher ernannt. Die engste Vertraute Kommissionsmitarbeiterin von Frau Klasnic, Frau Dörr verschaffte gleich ihrer Schwiegertochter als Sekretariatsmitarbeiterin einen Posten. Doch die Schwiegertochter hielt die Anrufe der Opfer nicht aus und so gab sie nach einiger Zeit den Posten wieder auf. Es hätte auch für diese Sekretariatsarbeiten sowieso nur psychologisch geschultes Personal genommen werden dürfen. Es hätte mich außerdem immer schon interessiert, wie die Klasnic-Kommission den Schlüssel der Refundierungsforderungen von  den Orden und Diözesen bezüglich meiner Täter verrechnete. Was wurden dem Stift Göttweig für meine beiden Selbstmordversuche im Stift verrechnet? Was war das Göttweig wert? Es waren u. a. nach meinem Sprung aus dem Turmzimmer lebenslängliche und jahrzehntelange orthopädische Probleme mit ärgsten Scherzen die Folge. Was war den Pallottinern meine Bulimie wert, was der Erzdiözese Wien das Pädophilennest meiner Heimatpfarre Breitenfeld in 1080 Wien mit all den Vergehen an mir, was den Schulbrüdern in der Volksschule Schopenhauerstraße die Missbräuche an mir?


 

 


Vor der Altkalksburger Vereinigung (Absolventen des Jesuitengymnasiums in Kalksburg) referierte Frau Klasnic, wie sehr sich die Kirche Österreichs mit 8 Millionen Euro wegen uns Opfer übernommen hat. Kurz darauf (2016) kaufte Kardinal Schönborn wieder für die Erzdiözese Wien drei neue Zinshäuser an. So fällt uns Opfern Frau Klasnic in den Rücken. Sie referiert immer wieder, dass sich die arme Kirche wegen uns Opfern (mit ein paar Tausendern pro Opfer) so sehr verausgabt hat. Frau Klasnic und Herr Hösele betreiben gemeinsam auch mehrere PR - Agenturen, also wissen sie auch, wie man Dirty Campainings führt. Also, Frau Klasnic referiert immer wieder, dass sich die arme Kirche wege uns Opfern so sehr verausgabt hat, aber so nebenbei kauft das schon an Grund und Boden sehr reiche Benediktinerstift Admont von der Wohnbaugesellschaft Buwog 276 Eigentumswohnungen. Und um weiter fest Grundstücksmanipulation zu betreiben hat die Kirche immer Geld zu Verfügung, aber für uns Opfer nicht. Wie anständig hätte mit diesem Betrag den Opfern wirklich einmal ordentlich geholfen werden können, wo noch dazu auch die Benediktiner in Österreich schon sehr viele Missbrauchsopfer fabrizierten.


 

 


Zur Zeit läuft ein Schadenersatzprozess im Missbrauchsfall rund um das Stift Kremsmünster vor dem Landesgericht Steyr (Oberösterreich). Betroffene kritisieren, das Stift verweigere Schadenersatz und Verantwortung. Das Stift dementiert und sagt, dass die Übergriffe außerhalb der Schulzeit erfolgt seien und verjährt seien.


 

 


Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig sollte ich auch auf Wunsch von Abt Clemens Lashofer vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Mitbruder Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln. Während einer diesbezüglichen langen Unterredung mit Groer in den Direktionsräumlichkeiten des Knabenseminars Hollabrunn drückte Groer immer wieder sein Knie in das meine. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie Abt Lashofer es auch will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Göttweiger Abt und wie dieser Göttweiger Mitbruder Groer, der zusätzlich auch noch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Nach dem Gespräch mit Groer in seinen Direktionsräumen die ebenerdig lagen, wurde ich noch kurz zum Vorstellen zum anderen Direktor des Hollabrunner Aufbaugymnasiums, Dr. Johann Kurz, geschickt. Das kurze Gespräch fand in den Direktionsräumen im 1. Stock statt. Dr. Kurz wusste, dass ich sehr oft in Göttweig war und dass ich nach dem Amtsantritt von Abt Lashofer als Abt von Göttweig dessen allererster Kandidat war. Auf die Frage, ob ich gerne von Horn nach Hollabrunn zum Lernen wechseln will, antwortete ich Dr. Kurz nur, dass mir Groer sexuell zu aufdringlich ist und dass ich nur deswegen nicht nach Hollabrunn will. Unternommen hat Dr. Kurz aber nichts gegen Groer und auch er ließ ihn weiter wüten, wie Abt Clemens Lashofer (der jahrzehntelang den Unwissenden mimte). Der Priester Dr. Johann Kurz, der ebenfalls die Groersauereien vertuschte, ist ein Großonkel von Bundeskanzler Sebastian Kurz (dem von der ÖVP aufgebauten Politikjungstar). Dr. Johann Kurz hat zusammen mit dem perversen Ungeheuer und Sexualmassenmissbrauchstäter Dr. Groer das Aufbaugymnasium in Hollabrunn gründet.


 

 


Seit 2005 wird an Groers Todestag jährlich eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab abgehalten. Seit damals mache ich darauf aufmerksam. Ich will, dass dieser Groerblödsinn eingestellt wird, doch bis dato wird diese Zeremonie unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. weiter durchgeführt und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder. Das dies endlich aufhört, war ein Grund meiner Klage gegen das Stift Göttweig, doch von meinem Verfahrenshilfeanwalt wurde der Beginn des Prozesses gegen das Stift abgewürgt. Seit 2005 machte ich Medien darauf aufmerksam, was sich da an Groers Grab abspielt. Bischöfe, Äbte, preisen Groer permanent an seinem Grab als Unschuldslamm und sogar der Nuntius hielt 2008 im Namen von Papst Benedikt eine „Groer ist unschuldig“ Rede an Groers Grab. Ich zeige auf meinem Blog auch noch einige Fotos von dieser Sache und obwohl ich schon so lange Politiker und die Kirche selbst auf diese Missstände aufmerksam mache, gibt es bis heute keine Resonanz dazu, außer Schweigen. 2013 erschien wieder einmal ein Buch über Kardinal Groer mit dem Titel „Hans Hermann Groer – Realität und Mythos“, in dem er wiederum als völliges Unschuldslamm dargestellt wurde. Ein weiterer Grund meiner Klage gegen Göttweig war, dass sich Groers Heimatkloster endlich einmal auf seiner Homepage öffentlich dazu bekennen, dass Groer Täter war.


 

 

 

KURIER:………….Manchmal genügen wenige Worte, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. "Es hat keine Verurteilung Groers stattgefunden. Ich kannte ihn persönlich und kann mir nicht vorstellen, dass an den Vorwürfen etwas dran ist." Diese im Dezember 2014 getroffene Aussage von Josef Bauer, Pfarrer in Hohenzell, Oberösterreich, sind jene zwei Sätze, die Michael Tfirst den Kragen platzen ließen……..Tfirst ist anerkanntes Missbrauchsopfer von katholischen Geistlichen und versucht seit Jahrzehnten gegen das Vergessen und Verdrängen sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Institutionen anzukämpfen……..Tfirst sieht sich selbst als Opfer des späteren Kardinals Hans Hermann Groër und will dessen Stammhaus, das Benediktinerstift Göttweig in Niederösterreich, nun verklagen. Vor allem die – auch von der offiziellen Kirche unterstützten – Pilgerschaften zu Groers Grabmal in Maria Roggendorf, Niederösterreich, sind ihm ein Dorn im Auge……Enttäuscht zeigt sich Tfirst auch von Groers Nachfolger, Kardinal Christoph Schönborn. Dessen Büro zahlte Tfirst im Jahr 2004 eine "Entschädigung" von 3700 Euro. Dafür musste er jedoch eine Schweigeklausel unterschreiben. An die er sich freilich nicht hält (Ende der Auszüge aus dem Artikel)…………


 

 


Das ist der ganze Wortlaut des im Artikel erwähnten Schweigegeldvertrages:  „Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."


 

 


Im Kurierartikel meldete sich auch der Sprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller zu Wort und sagte, dass ich damals, als mir im Jänner 2004 das Büro Schöborn die Entschädigung von € 3.700 zahlte, Groer noch nicht zum Thema machte. Schönborn-Sprecher Michael Prüller: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3700 Euro zahlten, noch nicht." Das Geld sei aus "sozialen Gründen" an Tfirst bezahlt worden. Die Vorwürfe, die er seinerzeit gegen verschiedene Priester erhoben habe, seien für die Erzdiözese "nicht nachvollziehbar" gewesen. Prüller gesteht aber: "Seit dieser Zeit sind wir, was unsere Verantwortung gegenüber den Missbrauchsvorwürfen betrifft, sehr viel selbstkritischer geworden." Das ist ein völliger Schwachsinn, weil z. B. fast zwei Jahre vorher u. a. in einem Artikel im Standard mit dem Titel „Missbrauch und Kirche" zu lesen war, dass mir Groer sehr nahe kam. Außerdem ist die Feststellung, die hinter meinem Rücken seitens Kardinals Schönborn permanent öffentlich verbreitet wird (Briefe sind vorhanden) dass mir die Entschädigung nur aus sozialen Gründen gegeben wurde, so ein Schlag in mein Gesicht, wie man es sich kaum vorstellen kann. Danke Kardinal Schönborn! Warum habe ich dann so einen komplizierten Schweigegeldvertrag überhaupt unterschreiben müssen, wo die Rede davon ist, dass ich aufgrund der Missbräuche das Geld erhalte?

 

 


Zu meinem Sprung aus den Göttweiger Turmzimmer: Da ich nach meinem Sprung aus dem Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei. Auch der Rechtsanwalt von Kardinal Christoph Schönborn, Dr. Erich Ehn, verbreitete hinter meinem Rücken, dass alle meine Missbrauchswürfe von meiner Kinder- und Jugendzeit, die Kirchenleute an mir begingen, unglaubwürdig seien. Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich habe mich im Jahr 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich dann aber nicht mehr gemeldet. Aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stift Göttweig bereits abgeschlossen ist.


 

 

 

Auch über die extrem fiese Art des Einstreifens von Erbschaften der letzten beiden Göttweiger Klostervorsteher (Abt Luser und seines Vorgängers Abtpräses Lashofer) berichte ich auch anhand von Dokumenten auf meinen Blogs. Außerdem fallen alle paar Jahre bis dato Göttweiger Patres mit homoerotischen und pädophilen Neigungen gegenüber Jugendlichen auf. 2012 wurden bei Gerichtsverhandlungen gegen das sehr, sehr, sehr reiche Stift Göttweig Lohn-  und Sozialdumping, systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung offenkundig. Als Nebenschauplatz stellte sich während dem Prozess heraus, dass Abt Lashofer privat sehr, sehr viel Geld und Aktien besaß, von dem niemand im Stift etwas gewußt haben will (unabhängig davon darf ein Ordensmann eines monastischen Ordens gar keinen Besitz haben). Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar. Als ich Anfang Mai 2010 vor der Klasnic-Kommission referierte sagte ich u. a. auch, dass sofort umfangreiche Untersuchungen im Stift Göttweig eingeleitet werden sollten, denn es wurden weitere Beschwerden von Opfern bekannt, die gegen einen sadistischen Prügelpater aus dem Sängerknabenkonvikt erhoben wurden, wo es sich noch dazu um nicht verjährte Fälle handelte. Die Opfer hatten Angst, damit in die Öffentlichkeit und vor Gericht zu gehen, standen ihre Familien in wirtschaftlicher Abhängigkeit des Stiftes als Forst- oder Weingutarbeiter, mitsamt Dienstwohnungen, usw. Jener Pater aber wurde vom Stift permanent gedeckt. Auch von Kardinal Schönborn, der ihm sogar später eine Pfarre in Wien gab, obwohl ich ihn mittels Emails 2009/Anfang 2010 über diese Sache informierte. Jener Pater hatte sich außerdem auf Wunsch von Abt Lashofer von einer vermeintlichen Erblasserin für das Stift adoptieren lassen, das Stift und Abt Lashofer erbten also wieder. Der Pater, der sich nur für eine Erbschaft adoptieren ließ, war im Knabenkonvikt tätig und dabei prügelte er die Kleinsten der Kleinen oft blutig. In dem Verfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht, wo es um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung ging, aber auch um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will, entschlug sich jener Pater, der auch für die Finanzen als Kämmerer im Stift zuständig war, der Aussage. In einem „Erpressermail“ an jenen Pater schreibt Abt Luser, dass sich jener im Sinne des Stiftes auch in der Causa „Pflichtanteil“ zu positionieren habe, sonst gäbe es keine Pfarrübernahme in Wien. Diesbezügliche Dokumente und Beweise veröffentliche ich auf meinen Blogs. Unter dem erwähnten Pflichtanteil ist sicher ein Anteil der Erbschaft gemeint, für die er sich extra als Finanzverantwortlicher des Stiftes und auf speziellen Wunsch von Abt Clemens Lashofer adoptieren ließ. Weiters ist in diesem Mail von Abt Luser zu lesen, dass Schönborn in dieser Sache auch schon informiert wurde (und schon wieder ist Kardinal Schönborn in einer Vertuschungssauerei involviert, noch dazu, wo ich auch Schönborn über den Prügelpater schon 2009/Anfang 2010 informierte).


 

 


Auch erste Anzeigeversuche gegen Groer wurden seinerzeit vom ehemaligen Sicherheitsdirektor Niederösterreichs, Hofrat Dr. Emil Schüller (Vater von Msgr. Mag. Helmut Schüller, dem späteren Leiter der kirchlichen Missbrauchsombudsstelle), niedergeschlagen. Zu Helmut Schüller und dem Göttweiger Abt Clemens Lashofer folgendes: Vertuscherabt Lashofer war seit 1975 bis zu seinem Tod 2009 Mitglied des Rotaryclubs Krems-Wachau und bei der Landsmannschaft Maximiliana war er ebenfalls. Mag. Helmut Schüller ist auch ein Mitglied der Landsmannschaft Maximiliana und zusätzlich war er ein ehemaliger Schüler von Groer. Statt Vetternwirtschaft könnte man das, was da hinter den Kulissen ablief, Verbindungsbruderwirtschaft nennen. Wie gesagt wurden leider so einige Ansätze von Groeropfern gegen Groer gerichtlich vorzugehen von den ÖVP dominierten Behörden in Niederösterreich im Keim erstickt. Göttweig stand immer schon und steht weiter unter politischem Sonderschutz der hohen Politik Österreichs und vor allem der ÖVP Niederösterreichs. Ein Sohn von Altlandeshauptmann Dr. Erwin Pröll arbeitet im Bereich Tourismus und Kultur für das Stift Göttweig und Frau Elina Garanca gibt im Stift jährlich ein großes Konzert mit dem Titel "Klassik unter Sternen". Auch die großen Europaforen finden immer im Stift Göttweig statt.


 

 


Kardinal Christoph Schönborn antwortete am 14.9.2016 am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“ Diese Fürsprecherei stellt u. a. auch eine Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung dar. An Groers Grab sind auch schon sehr viele Votivtafeln (Basis für eine Selig - und Heiligsprechung) angebracht wurden.

 


 


Kardinal Schönborn sagte einmal über einen gerichtlich verurteilen Priester, nachdem bekannt wurde, dass er bei alten Menschen auf den Genitalien herumspielte: „Das kann doch passieren“: Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn hat den 85jährigen Priester Msgr. G. verteidigt, der des sexuellen Missbrauchs verdächtigt wird. "Mein Gott, das kann doch passieren", sagte Schönborn in einem Radio-Interview, berichten die Salzburger Nachrichten. Der Priester habe vermutlich "ein Blackout" gehabt, es sei "nichts Dramatisches passiert". Der Priester, der ehrenamtlich als Seelsorger in einer kirchlichen Behinderteneinrichtung tätig war, wird beschuldigt, die Genitalien eines Bewohners berührt zu haben. Die Behindertenbetreuerin hatte dies gesehen und der Hausleitung in einer Niederschrift mitgeteilt. Schönborn zeigte sich nun "empört", dass diese Affäre an die Öffentlichkeit "gezerrt" worden sei. Wenige Stunden später räumte - so die Salzburger Nachrichten - Schönborn ein: "Selbstverständlich wurden in besagtem Fall unverzüglich alle Konsequenzen gezogen." Man wolle die Handlung in keinster Weise bagatellisieren. Doch dieser Geistliche wurde schon 1957 am Landesgericht Korneuburg wegen Kindesmissbrauch zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt. Msgr. Kurt Gröger war sein Name! Noch einmal: Kardinal Schönborn deckte also wissentlich auch diesen pädophilen Geistlichen.


 

 


2011, nach fast einjährigem Bestehen der Klasnic-Kommission beschwerte ich mich bei der Kommission, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber Entschädigungen durch die Kommission erhalten. Kommissionsmitglied Feichtlbauer mailte mir darauf folgende Antwort: “Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“ Die einige Monate von Kardinal Schönborn nach der Installierung von der „Kommission-Opferschutz“ (auch genannt Klasnic-Kommission) ebenfalls ins Leben gerufene „Stiftung Opferschutz“, ist die Geld auszahlende Stelle für klerikale Missbrauchsopfer. Dieser, im Hintergrund agierenden ZUSATZ-Kommission mit Opus Dei Mitgliedern, gehören ranghöchste Vertreter der Kirche an, wie z. B. der Opus Dei Bischof Klaus Küng, Probst Fürnsinn, die Leiterin der Finanzkontrollstelle der Erzdiözese Wien, Frau Mag. Rita Kupka-Baier (ebenfalls Mitglied beim Opus Dei), usw an..... Wenn also laut Dr. Feichtlbauer die Kirche für die Verfolgung der Täter zuständig sein solle und in jener Stiftung Opferschutz bereits ranghohe Kirchenleute die Proponenten sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich! Aber alles uns Opfern gegenüber ist ja nur ein abgekartetes Spiel, und der OPUS DEI Filz rund um die Klasnic-Kommssion ist enorm, neben dem Opus Dei Bischof Küng sitzen noch mehr Opus Dei Leute in seiner Stiftung Opferschutz Mannschaft. In Irland zahlte die katholische Kirche und der Staat ungefähr € 65.000 an jedes Opfer von kirchlichen und staatlichen Institutionen, in Österreich ungefähr € 15.000 und in Deutschland ungefähr € 2.000 bis € 5.000. In Irland gab es bei über vier MIO Einwohnern und ca. 4 MIO Katholiken ungefähr 25.000 kirchliche Missbrauchsopfer. In Österreich haben sich bei ca. 5,5 MIO Katholiken bis dato ca 1.700 Opfer bei der Klasnic-Kommission gemeldet. Und siehe da, in Deutschland haben sich bei ca. 25 MIO Katholiken nur ca. 950 Opfer gemeldet. Die Zahl 950 ist schon einige Jahre alt, vermutlich es einige mehr sein, aber bei diesem menschenunwürdigen Procedere sicher nicht viel mehr.

 


 


Ich wurde schon in meiner Volksschulzeit als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße auserkoren. Ich war ein Opfer von Bruder Alphonsus und von Bruder Franz Josef (genannt der Kaiser), der 1965 nach Strebersdorf versetzt wurde, wo er dann noch über 2 Jahrzehnte munter weiter wüten konnte. Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner probierte es bei mir in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld, nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte erzählte, denn dort war Schönig oft zu Gast. Aber mich hat Pater Schönig sexuell in Wien (in meiner Heimatpfarre, der Pfarre Breitenfeld, in 1080 Wien) missbraucht und viele andere Kinder und Jugendliche missbrauchte er ebenfalls! Als ich begann, auf meinen ersten Homepages und Blogs über meine klerikalen Täter zu berichten, meldeten sich immer Betroffene dieser Täter bei mir. So auch einige der prominenten „Kirchenikone“ Zirkuspater Heinzpeter Schönig vom Orden der Pallottiner aus Deutschland. Er hat Michael und Corinna Schumacher getraut und im Zirkuszelt des Zirkus Roncalli (vor dem Wiener Rathaus) taufte er eines der Kinder von Zirkusdirektor Bernhard Paul. Vor einigen Jahren sprach ich Herrn Paul, als er mit seinem Zirkus wieder einmal in Wien war, auf Pater Schönig an und er sagte, dass doch jeder wusste, dass Pater Schönig pädophil war, und dass es ja eine Tochter war, die er damals bei ihm taufen ließ, also war für ihn keine Gefahr in Verzug. Aber mich hat Pater Schönig sexuell in Wien (in meiner Heimatpfarre, der Pfarre Breitenfeld, in 1080 Wien) missbraucht und viele andere Kinder und Jugendliche missbrauchte er ebenfalls! Ich gab den Missbrauchsvorfall von P. Schönig an meiner Person schon 1972 kirchenintern (auch den Pallottinern) bekannt, doch es wurde nichts getan. Und die Pallottiner zogen ihn nicht von seiner priesterlichen Tätigkeit ab. Pater Schönig war im deutschsprachigen Raum der herumreisende „Zirkuspater“ und dabei führte er ein Doppelleben. Er hatte eine Privatwohnung, von der jeder seiner Mitbrüder wusste, und sie wussten auch, dass er dort permanent mit so genannten „Strichjungen“ Sex hatte. Ich vermute Pater Schönig war der größte vertuschte klerikale Pädophilenskandal Deutschlands. Ich wurde 1956 als Bastard (also unehelich) geboren, und ich wurde nur deswegen als Kind und Jugendlicher mehrmals von katholischen Kirchenleuten sexuell missbraucht, auch von Zirkuspater Schönig. Er und die anderen haben mich als Opfer ausgesucht, weil diese Täter des Klerus wussten, dass hinter mir niemand stand, ich hatte niemand. Es war der Horror. Es ist, wie wenn ich den dritten Weltkrieg erlebt hätte, es ist, als ob ich viele Weltkriege hintereinander erlebt hätte, und ich habe all diese Weltkriege überlebt. Pater Schönig hat bei mir BULIMIE ausgelöst, an der ich lange leiden sollte. Doch über das Doppelleben dieses prominenten Paters sollte für die Öffentlichkeit immer Stillschweigen herrschen und die Pallottiner versuchten es lange, so zu tun, als ob es „die Ikone“ Pater Schönig nie in ihren Reihen gegeben hätte. Obwohl ich die Ordensleitung der Pallottiner mehrmals darum bat, über das abartige Treiben ihres P. Schönig auf ihrer Homepage zu berichten, taten sie so, als ob es den Zirkuspater Schönig nie in ihren Reihen geben hätte. Aber ein kryptisches Statement der Pallottiner an mich war: „……….Pallottiner erkennen grundsätzlich Leid des Opfers an! Bei einer Geldforderung steht die Anerkennung des Leids des Opfers nicht im Vordergrund. Deshalb lehnen die Pallottiner grundsätzlich Geldforderungen ab……….“ Schönig besaß durch eine Erbschaft ein Vermögen von über einer Million Euro in Wertpapieren und Gold. Die frommen Pallottiner erbten. Davor lieferten sich Schönigs Cousin und die Glaubensbrüder einen erbitterten Rechtsstreit um das Geld. Wir Schönigopfer taten uns zusammen, um von dem Privatvermögen Schönigs, das nun die Pallottiner besitzen, eine Schmerzensgeldsumme zu erbitten. Das wurde abgelehnt. Pater Helmut Scharler (der auch zugleich Psychotherpeut ist), vermittelte mich viel später an den Rechtsanwalt der Pallottiner, Herr Dr. Janko Jochimsen. Im Telefonat, das zwischen mir und dem Pallottiner-Anwalt 2011 stattgefundenen hat, sagte jener zu mir, dass er davon ausgehe, dass ich mich doch nicht mehr genau an diese Geschehnisse vor vielen Jahren erinnern würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich mir solche Gemeinheiten verbiete und dass auch andere Schönig-Opfer mit Ordensangehörigen schon in Verhandlung waren. Außerdem habe auch ich als erster den Fall Schönig kirchenintern in den 1970er Jahren publik gemacht. Und dass mir aufgrund meiner Homepage im Lauf der Jahre schon einige weitere Opfer des Zirkuspaters aus Deutschland schrieben, war für den Pallottiner-Anwalt auch kein weiterer Anlasspunkt, mir Glauben zu schenken. Er meinte, da ich diese Meldungen ja nur anonymisiert bekannt gab, dass das deswegen meine Glaubwürdigkeit nicht stärkt. Darauf sagte ich ihm, dass einige Pallottinerbrüder von Opfern auch schon direkt (wegen Missbräuchen durch P. Schönig) kontaktiert wurden, darauf sagte Dr. Jochimsen, dass er davon nichts weiß, und er muss erst Pater Vizeprovinzial Scharler diesbezüglich fragen. Ich sagte weiters, dass sogar der Bistumsbeauftragte, Herr Dr. Otto Kocherscheidt (ein pensionierter Richter) von einem Opfer kontaktiert wurde, doch anscheinend war den Pallottinern auch das vollkommen egal, da sie auch das negierten und anscheinend weiter vertuschen. Rechtsanwalt Dr. Jochimsen steht der Kanzlei URIOS vor. Dort ist der Schwerpunkt ihrer Arbeit die Beratung von katholischen Ordensgemeinschaften. Vor allem auf die Ökonomie wird da viel Wert gelegt. Gut, jemand, der die hohen Summen der Pallottiner und eventuell auch deren Liegenschaften veranlagt und verwaltet, muss ja für die Pallottiner auch alles tun, damit ich, und auch die anderen Opfer von Zirkuspater Schönig, als völlig unglaubwürdig dargestellt werden. Als ich mich bei der deutschen Rechtsanwaltskammer über Dr. Jochimsen beschwerte, antwortete mir diese, dass Dr. Jochimsen in Deutschland nicht als eingetragener Anwalt geführt werde. Wie lange da die Pallottiner, auch mit der Unterstützung ihres jetzigen nicht eingetragenen Rechtsanwaltes, auf „Nichtwissen“ und „nicht ahnen können, dass ihr P.Schönig so war“, noch spielen können, weiß ich nicht. Denn die Zahl der Schönigopfer, die sich melden, wird immer größer. Auf jeden Fall ist das so etwas von menschenunwürdig, und diese Vertuscher können noch immer alles tun, was sie wollen! Glauben diese Priester eigentlich noch an etwas anderes, außer dass es sich bei ihrer Kirche nur um die größte Machtsache der Welt handelt und dass es immer um noch größere Geldgewinne für die katholische Kirche (dem weltweit größten Wirtschaftsunternehmen mit dem Markenartikel Jesus) geht? Aber ich bin auch in dieser Sache sicher, dass die Wahrheit siegen wird, und das werde ich noch erleben. 2010 schrieb Pater Helmut Scharler, damals noch Vizeprovinzial, in einem Mail (allerdings nicht mir persönlich) folgendes: „…….Zu Herrn Tfirst möchte ich sagen, dass für uns die erste Priorität nicht das Geld ist. Es geht vielmehr darum, dass unsere Experten sagen, dass mit Geld allein letztlich nichts ausgerichtet wird. Auch mit einer großen Summe ist es nicht mehr möglich, etwas Geschehenes wieder gut zu machen. Und: Wie will man die Höhe bemessen? Und was ist mit all den anderen, die nicht an die Öffentlichkeit gehen und sie aufbringen, um gegen eine Gemeinschaft vorzugehen? Sind es immer nur die Lautesten, die alles bekommen? Es braucht hier ein faires Vorgehen. Wir werden das anfangs November für uns Pallottiner zusammen mit unseren Experten festlegen. Bis jetzt gilt, dass wir das Gespräch suchen, um uns das Vergangene anzuschauen. Dann können wir Therapie anbieten. Geldverhandlungen gehören nicht zur Aufarbeitung! „Wiedergutmachungssummen“ sind ein juridisches Mittel (kein psychologisches), und sie müssen dort angesiedelt werden, wo es Richter, Angeklagte und eine Prozess-Ordnung gibt. Ein klares Vorgehen hilft dabei. Mir tut es leid, dass das mit Herrn Tfirst so gekommen ist, aber eine Entschädigung kann es nur über die Rechtssprechung geben. Einen herzlichen Gruß aus Friedberg, Helmut Scharler……………(Mail Ende)“. Dazu mein (Michael Tfirst) Statement: Pater Schönig starb 2003, gegen einen Toten kann man keinen Prozess mehr führen. Dass Pater Schönig den letztlich tödlichen Herzinfarkt erlitt, hatte mit meinen Aufdeckungen seiner Schandtaten zu tun und dass ich überhaupt der Aufdecker dieses klerikalen Riesenmissbrauchskandals Deutschlands war. Davor wurde immer alles seitens des Ordens völlig abgestritten. Zu der Problematik von Pater Scharler, wie man denn nur die Höhe einer möglichen Schadenssumme bemessen könne, kann ich nur sagen, mir hätte es geholfen, hätte ich nur irgendwann meine Schulden zurückzahlen können (ich hatte es wegen den Missbräuchen auch schwer genug ein halbwegs wirtschaftliches Leben führen zu können, also wäre in meinem Fall eine halbwegs angemessene Entschädigung auch begründet gewesen und das wäre auch notwendige Hilfe gewesen. Ich machte immer überall darauf aufmerksam, auch bei Abt Lashofer, der mir letztendlich im Jahr 2000 versprach, finanziell zu helfen, das ganze fiel dann aber extremst gering aus. Auch Frau Klasnic erklärte ich, was ich bräuchte, sie ging aber nicht darauf ein. Zurück zum Mail von Pater Scharler, in dem er mich aber als Jemand darstellt, der laut schreit, damit nur er etwas bekomme. Das ist eine große Frechheit, denn gäbe es solche Altruisten wie mich nicht, dann wäre der ganze Kirchenmissbrauchsskandal nicht bekannt geworden. Ein ganzes Leben habe ich als Betroffener etlicher Kleriker damit zu tun gehabt, habe mich dadurch ärgsten Diffamierungen ausgesetzt, habe jahrzehntelang Retourkutschen erhalten die kaum auszuhalten waren, dennoch habe ich immer weiter darüber geredet, Lawinen habe ich über Jahrzehnte ausgelöst, Fälle aufgedeckt, Rücktitte prominentester Priester verursacht, nach Aufklärung und Kommissionen gefordert, alles Jahrzehnte vor einer Klasnic-Kommission. Und das Ganze hat mir bis dato von der Kirche nur „Peanuts“ eingebracht und Ehre, Dank oder Anerkennung erhielt ich (seit März 2018 bin ich schon im 63. Lebensjahr) auch nie für mein Lebenswerk als Aktivist und Aufdecker, sondern nur bösartigste Nachrede. Ich war zwar als Betroffener der Zeit für die klerikalen Missbrauchsaufklärungen immer schon weit voraus und lange auch der Einzige, der darauf permanent aufmerksam machte. Politiker bat ich auch vergebens um Unterstützung und Hilfe punkto Aufklärung, weil es sich bei den Missbräuchen des katholischen Klerus ja um ein Massenphänomen handle.


 

 

 

Doch bei all dem Schrecklichen, das ich erleben musste, gibt es in meinem Leben zum Glück auch Schönes zu berichten. Ich bin seit Mai 1981 sehr glücklich verheiratet (2018 sind das schon 37 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig) und sie alle arbeiteten auch schon fix während des Studiums, sportlich und musisch sind sie auch alle. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst.


 

 


Nun zu meinen Forderungen:


 

 


1. Heiliger Vater, bitte setzten Sie diesem entwürdigendem Schauspiel endlich ein Ende und deswegen fordere ich von Ihnen, dass Sie ein weltweit rechtsethisches Entgegenkommen seitens der Kirche mittels einheitlicher finanzieller Entschädigungen an alle Missbrauchsopfer ermöglichen. Denn alleine so wie das in Deutschland abgeht, ist ja schrecklich.


 

 


2. Des Weiteren fordere ich von Ihnen, wie schon in meinen vorangegangenen Schreiben an Sie die Offenlegung des Visitationsergebnisses über Groer im Stift Göttweig und dass Sie endlich die notwendige Weisung erteilen solle, dass die wegen Missbrauch angeklagten Klöster usw., die immer auf Verjährung pochen, auf diese Verjährung endlich einmal verzichten sollen.


 

 


3. Weiters fordere ich Sie auf, dass Sie die Diözesen in Österreich veranlassen, dass diese die Kosten der Opfer, die bereits aufgrund von klerikalen Missbrauchstätern eine monatliche Verdienstentgangsrente vom Staat durch das Verbrechensopfergesetz beziehen (ich schätze einmal, bis dato sind es 50), die Kosten endlich vom Staat zu übernehmen. So billig, wie die Kirche bis jetzt in Österreich bei den Missbrauchsfällen davongekommen ist, das soll endlich nicht mehr weiter möglich sein.


 

 


4. Das, was sich da an Groers Grab abspielt, endlich auf oberste Weisung einzustellen.


 

 


5. Und bitte veranlassen Sie, dass meine Kosten für meine jahrzehntelange Pionierarbeit und als Vorreiter in diese Dingen bei den klerikalen Missbrauchssachen transparent wurden, endlich an mich refundiert werden.

 

 


6. Verdreifachen Sie bitte die geringen Entschädigungen aller behandelten Opfer der Klasnic-Kommission.


 

 


7. Setzen Sie Kardinal Schönborn ab wegen seinem falschen Verhalten uns Opfern gegenüber, seinen Versetzungen von Täterpriestern und seinen Vertuschungen, so wie seinen permanenten öffentlichen Diffamierungen von Opfern, die sich in die Öffentlichkeit trauten, wie jetzt im letzten Fall wo er verkünden ließ (siehe den Anfang dieses Briefes): „……..strafbare Handlungen hätten daher „zweifelsfrei nicht stattgefunden“. Außerdem spricht die Erzdiözese von einer „Affäre ohne strafrechtliche Relevanz“…….“ Ich würde mir wünschen, dass dies seine letzten Opfer verletzenden Äußerungen in den Medien waren. Es ist eine Schande, was sich dieser Mann da seit Jahren als Wolf im Schafspelz auf Kosten von uns Missbrauchsopfern leistet.


 

 

 


Mit freundlichen Grüßen


 

Michael Tfirst
















































































































































































































































































































































































































07.01.18

Der Kardinal, das perverse Ungeheuer



Kontakt:

tfirst@gmx.at








Ich begrüße Sie als Besucher/in meines Blogs. Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (Michael wurde mein Rufname) und ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs (NÖ) als Franz Alois Michael Gugler geboren. Ich war in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus und deswegen gründete ich als Künstler die Kunstrichtung Kath.art (kath. ist die Abkürzung von katholisch).




































Im folgenden Bild „Der Kardinal, das perverse Ungeheuer“ malte ich seinerzeit nicht Kardinal Pell, gegen den 2018 mehrere gerichtliche Missbrauchsverfahren in Australien eröffnet werden, sondern Kardinal Groer. Zu Pell: Lange schon gibt es Vorwürfe, dass er sich als junger Pfarrer und später als Erzbischof an Jugendlichen vergangen haben soll. Pell stritt immer alles ab. Als Finanzchef des Vatikans wurde Kardinal Pell zusätzlich ein Vertrauter von Papst Franziskus und die inoffizielle Nummer drei des Kirchenstaats. Pell wurde auch schon mehrfach als möglicher Papst gehandelt. Das Ganze erinnert mich sehr an die Vertuschungen der Kirchenoberen bei Kardinal Groer.


















































   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 














Als ehemaliger Kircheninsider und als sexuelles Missbrauchsopfer von Klerikern wünsche ich, dass es beim Kampf gegen die klerikalen „Missbrauchsvertuschungen“ endlich einmal einige offene und mutige Leute in der Justiz und Polizei wagen „dürfen“, schonungslos vorzugehen. Das heißt, dass man sie seitens der Justiz auch wirklich einmal gegen die Kleriker arbeiten lässt. Wieder wurde ein Fall 2018 publik, wo gegen Kardinal Schönborn wegen Vertuschung geahndet werden solle. Gegen Kardinal Schönborn reichte ich innerhalb von 15 Jahren bei ähnlichen Fällen schon etliche Anzeigen ein, die aber immer mit den abstrusesten Absagen seitens der Staatsanwaltschaft abgewimmelt wurden. Kardinal Schönborn sagte bei einem Staatsakt im Parlament: „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Er betonte also, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat. Die Rede von Kardinal Schönborn im Parlament hätte aber so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert, weil ich durch meine gegründete Ombudstelle für sexuellen Missbrauch immer über alle meine Täterpriester gut informiert war. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen (wie z. B. Herrn Michael Tfirst) durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen dadurch schwerst geschadet und ich habe sie verleumdet (und durch meine Mitarbeiter verleumden lassen), wo es nur ging. Heute kann ich mich bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren, ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und straffällig gewesen ist.“ Jahre vor Schönborns Rede im Parlament hatte ich eine 244seitige Anzeige gegen Kardinal Schönborn mit Dokumenten, Urkunden, Beweise, Sachlagen, Namen von klerikalen Tätern, wo Schönborn nur versetzte und vertuschte, auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Diese Anzeige wurde sofort mit der Begründung zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe.



























 

 

Nach den weltweit vertuschten Missbräuchen der Kirchenobrigkeiten unserer Hauptreligion ist nun der nächste weltweite Religionsstress da. Arik Brauer hat in „Die Farben meines Lebens“ (Amaltheaverlag) über das System der arabischen Gesellschaft folgendes geschrieben: „…………….. Ein reicher Mann hat vier Frauen, drei arme Männer haben keine Frau. Also reiche (meist ältere Männer) sichern Fortbestand und Vermehrung. Für die besitzlosen jungen Männer gab und gibt es eine Alternative, den Krieg. Meist hatten und haben die jungen arabischen Männer keine Arbeit, kein Geld, keine Hoffnung und was das Schlimmste ist, sie haben keine Frau, denn Frauen kosten Geld. Sie haben aufgrund der rigiden Sitten auch keine Freundin und aus Geldmangel keine Prostituierte. Der Krieg löst alle diese Probleme für sie. Im Krieg gibt es Beute, Frauen und Ehre für das darniederliegende Selbstbewusstsein. Kriege werden auch nicht geführt, weil es Menschen schlecht geht, sondern es waren die Eliten, die aus Gerechtigkeitssinn und Machtstreben die Veränderungen anstrebten. Der islamische Terror wird von Spitzenleuten der Religionshierarchie initiiert, von milliardenschweren Ölscheichs finanziert und von gebildeten Studenten der arabischen Oberschicht angeführt, denn der gesamte Erdball soll nach den Prinzipien des Islam regiert werden. Autos und Computer ja, Trennung von Staat und Religion, nein. Internet und TV ja, Gleichberechtigung der Frauen, nein. Die Mullahs haben die Massen dabei immer schnell hinter sich, denn für die armen Teufel, die nichts im Leben besitzen als die Herrschaft über die Frau, bedeutet Gleichberechtigung gewissermaßen das Ende der Welt ……………“

 

 

 

 

Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig sprang ich 1979, wegen dem göttweiger "Pädohomo" Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal, der trotz all seiner Schweinereien vom Stift immer gedeckt wurde), von einem Stiftsturm. Jahre später sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm, einer überlebte nicht. Ich hatte einen großen Bekanntenkreis und ich wurde kurz nach meinen Göttweigerlebnissen der jüngste Freimaurer Österreichs. Als ich aber zu verstehen begann, dass die „Maurerei“ vorwiegend nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt, habe ich mich davon wieder abgewendet. Ich habe in den 1990er Jahren auch etliche Bilder mit Freimaurerthematik gemalt, einige zeige ich hier auf diesem Blog. Zurück zu Göttweig: Jährlich wird an Groers Todestag unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter der Leitung von Mönchen aus Göttweig eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab abgehalten. Auch in diesem Blog zeige ich etliche Fotos dieses opferunwürdigen Schauspiels. Ich berichte weiters über die extrem fiese Art des Einstreifens von Erbschaften der letzten beiden Göttweiger Klostervorsteher (Abt Luser und seines Vorgängers Abtpräses Lashofer) u. a. anhand von Dokumenten. Außerdem fallen alle paar Jahre bis dato Göttweiger Patres mit homoerotischen und pädophilen Neigungen gegenüber Jugendlichen auf. 2012 wurden bei Gerichtsverhandlungen gegen das sehr, sehr, sehr reiche Stift Göttweig Lohn-  und Sozialdumping, systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung offenkundig. Auch erste Anzeigeversuche gegen Groer wurden seinerzeit vom ehemaligen Sicherheitsdirektor Niederösterreichs, Hofrat Dr. Emil Schüller (Vater von Msgr. Mag. Helmut Schüller, dem späteren Leiter der kirchlichen Missbrauchsombudsstelle), niedergeschlagen. Zu Helmut Schüller und dem Göttweiger Abt Clemens Lashofer folgendes: Vertuscherabt Lashofer war seit 1975 bis zu seinem Tod 2009 Mitglied des Rotaryclubs Krems-Wachau und bei der Landsmannschaft Maximiliana war er ebenfalls. Mag. Helmut Schüller ist auch ein Mitglied der Landsmannschaft Maximiliana und zusätzlich war er ein ehemaliger Schüler von Groer. Statt Vetternwirtschaft könnte man das, was da hinter den Kulissen ablief, Verbindungsbruderwirtschaft nennen. Wie gesagt wurden leider so einige Ansätze von Groeropfern gegen Groer gerichtlich vorzugehen von den ÖVP dominierten Behörden in Niederösterreich im Keim erstickt. Göttweig stand immer schon und steht weiter unter politischem Sonderschutz der hohen Politik Österreichs und vor allem der ÖVP Niederösterreichs. Ein Sohn von Altlandeshauptmann Dr. Erwin Pröll arbeitet im Bereich Tourismus und Kultur für das Stift Göttweig und Frau Elina Garanca gibt im Stift jährlich ein großes Konzert mit dem Titel "Klassik unter Sternen". Auch die großen Europaforen finden immer im Stift Göttweig statt. Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig sollte ich auch auf Wunsch von Abt Clemens Lashofer vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Mitbruder Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln. Während einer diesbezüglichen langen Unterredung mit Groer in den Direktionsräumlichkeiten des Knabenseminars Hollabrunn drückte Groer immer wieder sein Knie in das meine. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie Abt Lashofer es auch will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Göttweiger Abt und wie dieser Göttweiger Mitbruder Groer, der zusätzlich auch noch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Nach dem Gespräch mit Groer in seinen Direktionsräumen die ebenerdig lagen, wurde ich noch kurz zum Vorstellen zum anderen Direktor des Hollabrunner Aufbaugymnasiums, Dr. Johann Kurz, geschickt. Das kurze Gespräch fand in den Direktionsräumen im 1. Stock statt. Dr. Kurz wusste, dass ich sehr oft in Göttweig bin und dass ich nach dem Amtsantritt von Abt Lashofer als Abt von Göttweig dessen allererster Kandidat war. Auf die Frage, ob ich gerne von Horn nach Hollabrunn zum Lernen wechseln will, antwortete ich Dr. Kurz nur, dass mir Groer sexuell zu aufdringlich ist und dass ich nur deswegen nicht nach Hollabrunn will. Unternommen hat Dr. Kurz aber nichts gegen Groer und auch er ließ ihn weiter wüten, wie Abt Clemens Lashofer (der jahrzehntelang den Unwissenden mimte). Der Priester Dr. Johann Kurz, der ebenfalls die Groersauereien vertuschte, ist ein Großonkel von Bundeskanzler Sebastian Kurz (dem von der ÖVP aufgebauten Politikjungstar). Dr. Johann Kurz hat zusammen mit dem perversen Ungeheuer und Sexualmassenmissbrauchstäter Dr. Groer das Aufbaugymnasium in Hollabrunn gründet. Ich möchte auch noch erwähnen, dass es diesen Blog gibt schon sehr lange gibt, frühere Titel lauteten: "Opus Dei Filz rund um die Klasnic-Kommission"; oder "Blog von Kirchenmissbrauchsopfer Michael Tfirst – Religionsstressbewältiger, Kath.art Gründer"; oder "Die fliegenden Mönche von Göttweig (wie die Mönche vom Stift Göttweig fliegen lernten)"; noch früher "Du sollst mein griechischer Götterknabe sein, schrieb der Benediktiner aus St. Peter in Salzburg" oder noch viel früher"Ratzinger und Schönborn waren die Vertuscherachse bei Groer". In unserem Land wurden bis dato auch immer nur die Falschen (wie z. B. Bischöfe und Äbte) mit staatlichen Ehrenzeichen für ihre so genannten Aufdeckungsverdienste bei den klerikalen Missbrauchsfällen überhäuft. Gerade diese Bischöfe und Äbte waren es aber die vertuschten. Als Betroffener habe ich jahrzehntelang mit viel Mut über diese Sachen den Kirchenoberen berichtet, doch leider löste ich damit aber immer nur Vertuschungsaktion aus. Im Alter von 15 – 20 Jahren machte ich bereits Meldungen. Ich dachte, dass da punkto Aufklärung auch ordentlich vorgegangen werde und dass der Staat dabei helfe. Leider half der Staat aber nur mit zu vertuschen. Mit der Zeit bemerkte ich, dass ich von den Bischöfen und Äbten aufs ärgste hinterrücks denunziert wurde. Ich war zwar als Betroffener der Zeit für die klerikalen Missbrauchsaufklärungen weit voraus und lange auch der Einzige, der darauf permanent aufmerksam machte. Politiker bat ich auch vergebens um Unterstützung und Hilfe punkto Aufklärung, weil es sich bei den Missbräuchen des katholischen Klerus ja um ein Massenphänomen handle. Ehre, Dank oder Anerkennung erhielt ich, (ab März 2018 bin ich schon im 63. Lebensjahr) nie für mein Lebenswerk als Aktivist und Aufdecker. Ab 1999 begann ich unsere Politiker und auch die Kirchenführung zu sekkieren, dass wir in unserem Land ebenfalls so eine Art Missbrauchskommission nach dem Muster Irlands benötigen, die dort 1999 installiert wurde. Aber erst 11 Jahre später wurde die ÖVP Politikerin Klasnik von Kardinal Schönborn mit einer Kommissionsbildung (mit viel Opus Dei Filz rundherum) beauftragt. 2004 machte ich (wieder einmal in einer TV Sendung) in der ORF Sendung VERA bei Dr. Vera Russwurm einen öffentlichen Aufruf, dass sich endlich einmal, so wie ich, viele weitere klerikale Missbrauchsopfer öffentlich melden sollen. Der Aufruf war so erfolgreich, dass ab 2011 Missbrauchskommissionen wie die Pilze aus dem Boden schossen. Bei all dem Schrecklichen, das ich erleben musste, gibt es in meinem Leben zum Glück auch Schönes zu berichten. Ich bin seit Mai 1981 sehr glücklich verheiratet (2018 sind das schon 37 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig) und sie alle arbeiteten auch schon fix während des Studiums, sportlich und musisch sind sie auch alle. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst. Von der Kunst alleine konnte ich nicht leben und so übte ich neben der Malerei auch andere Berufe aus. Fast alle Künstler haben einen anderen Brotberuf, die meisten gehen einem Lehrauftrag als Kunstlehrer nach, nebenbei malen sie. Ich war als Pressesprecher, als Redakteur, als EDV Trainer, als Marketingberater, als Anzeigenkontakter, als Kultursponsoringberater und einige Jahre als AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater) tätig. Meine Arbeitsplätze waren u. a.: Arbeitsmarktservice, Datentechnik, Manstein Verlag, Der Standard (Gründungsmannschaft), Ärzteflugambulanz, usw.

 

 

 

 

 

 

 

 






2010 brachte ich u. a. durch meine unzähligen Anzeigen gegen die Kirche auch den Erzabt der Benediktiner, Bruno Becker, von St. Peter in Salzburg zum Rücktritt. Einer seiner Mitbrüder von St. Peter schrieb einem 10jährigen Opfer mehre Briefe ins Internat in welchen er betonte "Du sollst mein griechischer Götterknabe sein". Zurück zum Erzabt: Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Canisiusheim (Priesterseminar) in Horn, der mich aufgrund meiner damaligen Aufdeckungshomepage 2009 aufsuchte, erzählte mir, dass u. a. der Erzabt Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei. Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, weil da weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug ist. Ein weiterer Täter des ehemaligen Schulkollegen war Pater Berthold Flachberger. Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging. Angezeigt habe ich auch deswegen all diese Leute, weil Herr Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn, meinem ehemaligen Schulkollegen permanent immer nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte, so wie ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern hereingefallen bin, mir aber diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse.

 

  











  


 

 

 

Ich war bereits ab meinem 6. Lebensjahr in der Malklasse von Frau Prof. Matejka Felden (Akademieprofessorin und Gründerin der Wiener Kunstschule). 

 

 

       

 

Die Kunstrichtung Kath.art (Kath ist die Abkürzung von katholisch) gründete ich aus einer Notwendigkeit heraus und deswegen wird sie auch nachhaltig Bestand haben.

 

 

 

 

 

Außerdem glaube ich ganz fest daran, dass meine Kath.art Bilder einmal zu den teuersten der Welt zählen und Millionenbeträge erzielen werden (ob ich das aber noch erlebe, ist eine andere Frage). Wird vielleicht eines meiner „Kardinal Groer Bilder“ einmal als das teuerste Bild aller Zeiten in die Weltgeschichte eingehen? Sollte dies einmal wirklich eintreten, soll der gesamte Verkaufserlös in eine Stiftung fließen, die Missbrauchsopfern weltweit spontan und unbürokratisch hilft.

 

   



  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
      

 

     

 

Nachdem ich mich in der Einleitung persönlich vorstellte und auch schon einige meiner Kunstwerke zeigte, zeige ich, wie eingangs schon erwähnt, auch Fotos von Groers Grab. Auf diesen Bildern ist zu sehen, dass beim Grab viele Votivtafeln (Basis für eine Selig - und Heiligsprechung) angebracht wurden.

 

 

 

 

 

Und danach berichte ich über eine MeToo Vorläuferstudie aus dem Jahr 1996 aus der hervor geht, dass vier von zehn Nonnen zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht werden, meist von einem Priester. 

 

 

 

 

 

Diese Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri wird unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen neuerlichen Riesenskandal befürchtet. Aus dieser „MeToo Vorläuferstudie“ vom Jahr 1996 geht hervor, dass vier von zehn Nonnen zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht werden, meist von einem Priester. 

 

 

 

 

Der Psychologe John Chibnall hatte 1164 Nonnen aus 123 US-Ordensgemeinschaften befragt. Viele der Nonnen sind "Opfer der Strukturen derselben Institution, der sie ihr Leben gewidmet haben". 1998 wurde über die Studie erstmals berichtet, doch die Presse griff das Thema bis dato aus Schonung gegenüber der Kirche nicht richtig auf. So schweigen die Nonnen sehr zur Freude des Papstes. Auf dessen ausdrücklichem Wunsch hin wird die Studie unter Verschluss gehalten, da die Kirche in ihren Grundfesten sonst zu schwer erschüttert wird, weil der Zölibat dann sehr schnell fallen muss.  

 

 

 

 

 

Die klerikalen Täter laufen weiter frei herum, keiner von ihnen wurde geklagt, weil keine Nonne wegen dem Armutsgelübde über privates Geld verfügt. Und falls eine Nonne ihr Kloster wegen des Missbrauchs verlassen wollte, kann sie sich naturgemäß, wegen akutem Geldmangel, keine Existenz aufbauen. 

 

 

 

 

 

So sind die Nonnen weiter von der Kirche, die  sie wegen dem klösterlichen Armutsgelübde extrem gering entlohnt, abhängig und zusätzlich auch noch wegen dem Verstoß des klösterlichen Schweigegelübdes erpressbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum obigen Bild: Von einem Antiquitätenhändler aus meinem Heimatbezirk (der Wiener Josefstadt) erstand ich eine Mappe mit etlichen Personaldokumenten und etlichen Zeichnungen aus dem Nachlass eines Nachkommen von Anny Schindler. 










Anny Schindler war eine Cousine von Alma Schindler, der späteren Alma Mahler Werfel Schindler. In dieser Mappe befand sich auch eine Originalzeichnung von Gustav Klimt, einen männlichen Rückenakt darstellend. Im Zuge der von mir gegründeten Kath.art gestaltete ich eine Kollage und implementierte die Originalzeichnung von Gustav Klimt in ein Bild von mir, weil die Kirche den Antisemitismus nicht nur geduldet, sondern sogar noch gefördert hat (beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde auch der Besitz der beiden Familien von Lieben und Todesco arisiert. Alle Familienmitglieder flohen oder wurden im KZ umgebracht)                        

 

 

 

 

Folgender Text ist im Bild zu lesen: „…………………. Die Burgschauspielerin Anny Schindler war eine Cousine von Alma Schindler, der späteren Alma Mahler Werfel Schindler. Im Nachlass eines Nachkommen von Anny Schindler befanden sich einige Ölbilder und eine Mappe mit Personaldokumenten und Zeichnungen, wie auch der hier in meinem „Kath.art Bild“ implementierten Originalzeichnung von Gustav Klimt, einen männlichen Rückenakt darstellend, und dem Eheschein (ebenfalls das Original) von Anny Schindler (1886 – 1948) und Robert von Lieben (1878 – 1913). Anny Schindler heiratete Robert von Lieben, den Erfinder der Elektronenröhre, dessen Großvater Eduard von Todesco im Palais Todesco lebte. Roberts Mutter, Anna von Lieben, verkraftete das Schicksal des „goldenen Käfigs“ nicht und sie wurde bekannt als „Cäcilie M“, Sigmund Freuds berühmteste Patientin. Anny Schindler zog nach der Heirat mit Robert von Lieben 1911 in dessen Wohnung ins Palais Lieben-Auspitz (Oppolzergasse 6). An dieser Adresse befindet sich ebenerdig das Cafe Landtmann, dessen Beletage früher die Wohnung der beiden war. Anny konnte von ihrer Wohnung aus immer zu ihrer Arbeitstätte, dem Wiener Burgtheater, blicken. Als Künstler gründete ich die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art). Als Missbrauchsopfer von Klerikern male ich seit Anfang der 1980er Jahre über das Thema Missbrauchskirche. Da die Kirche den Antisemitismus nicht nur geduldet, sondern sogar noch gefördert hat, erlaubte ich mir anhand der Geschichte der Familien von Todesco und von Lieben dieses Kath.art Kunstwerk zu schaffen. Beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde der Besitz der Familien von Lieben und Todesco arisiert, sie flohen oder wurden im KZ umgebracht. Kath.art work by Michael Tfirst combined with an original drawing by Gustav Klimt as well as a marriage certificate of the actress Anny Schindler (former owner of the drawing) an the jewish aristocrat Robert von Lieben. Remember the victims of antisemitism wich the church did not prevent! ……………..”  (Ende der Bildinschrift)


 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

       

 

 

Wie schon erwähnt, war ich beruflich auch einige Jahre als AMS Berater beim AMS (Arbeitsmarkt Service Berater) tätig. Das AMS war das frühere Arbeitsamt. 1998 hätte ich wegen so genannter Sparmaßnahmen 380 Mütter aus dem Arbeitslosenbezug drängen sollen. Ich stand aber hinter meinen mir am Schalter anvertrauten Personen und ich wollte diese Ministerweisung nicht anwenden und Mütter einfach aus dem Bezug drängen, nur weil es wieder einmal hieß sparen, sparen, sparen (so heißt es immer laut Sozialministerministerium). Außerdem gab es für Alleinerzieherinnen sowieso keine Jobs oder nur Teilzeitjobs zu den unmöglichsten Zeiten und noch dazu mit sehr wenig Verdienst. Ich widersetzte mich der Ministerweisung von Frau Sozialministerin Hostasch (SPÖ) und machte als aktiver AMS Berater meine Aufdeckungen von Statistikmanipulationen, Nachzahlungen falscher AMS Exekutionsberechnungen, usw. öffentlich:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      

 

 

 

Ich wurde schon in meiner Volksschulzeit als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße auserkoren. Ich war ein Opfer von Bruder Alphonsus und von Bruder Franz Josef (genannt der Kaiser), der 1965 nach Strebersdorf versetzt wurde, wo er dann noch über 2 Jahrzehnte munter weiter wüten konnte. Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner (er traute Corinna und Michael Schumacher und er taufte auch im Zirkuszelt vor dem Wiener Rathaus ein Kind des Roncalli Zirkusgründers Bernhard Paul) probierte es bei mir in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld, nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte erzählte, denn dort war Schönig oft zu Gast. Aber mich hat Pater Schönig sexuell in Wien (in meiner Heimatpfarre, der Pfarre Breitenfeld, in 1080 Wien) missbraucht und viele andere Kinder und Jugendliche missbrauchte er ebenfalls! Ich gab den Missbrauchsvorfall von Zirkuspater Schönig an meiner Person schon 1972 kirchenintern (auch den Pallottinern, Schönig war ein Pallottinerpater) bekannt, doch es wurde nichts getan. In meiner Heimatpfarre Breitenfeld  wurde ich schon 1962 als 6jähriger vom Mesner Hans und einem Diakon (Pino Mali Motta) von der Domfpfarre St. Stephan ebenfalls in der Pfarre Breitenfeld, immer beim Anziehenhelfen des Ministrantenrockes sexuell belästigt. Es wurde auch anderen Ministranten von den beiden Herren immer beim Anziehenhelfen des Ministrantenrockes auf die Genitalien gegriffen. Diakon Pino Mali Motta (er kam immer vom Stephansdom in unsere Breitenfelderpfarre) schlug alle, wenn sie etwas sagten. Das waren aber noch nicht alle…… es folgte Groer (der spätere Kardinal) usw. ........... Ich sprach in den 1970er Jahren mit vielen Leuten über Groers Abnormität, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren (die Liste ist lang). Für die Medienleute war das damals noch nicht interessant, denn Groer war noch nicht Kardinal und Erzbischof von Wien, sondern nur ein unbekannter Religionslehrer. Es ist sehr schade, dass erst 1995 die ganze Sache öffentlich bekannt wurde und nicht früher! Als ich Mitte der 1970er Jahre, und vermutlich als Allererster, Mitbruder Groer als Missbrauchstäter zum stiftsinternen Thema in Göttweig machte, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich mir für Jahrzehnte nicht nur die allerärgsten Retourkutschen einhandeln sollte, sondern dass ich damit auch die allergrößte Vertuschungsaktion der Kirche auslöste. Nur deswegen konnte viele Jahre später der Göttweiger Benediktinerpater Groer zum Erzbischof von Wien und dann zum Kardinal ernannt werden, bis er 1995 letztendlich doch aufflog.





















































 

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

             

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2003 starb der „PÄDOHOMO“ und Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer. Ich malte ihn auch mehrmals und dabei dachte ich, die Aura dieses perversen Ungeheuers zu malen wäre sehr schwierig gewesen, weil es so schmutzige Farben einfach nicht gibt.

       

 


 

Bis dato (Stand 2018) wird jährlich an Groers Todestag unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter der Leitung von Mönchen aus Göttweig an dessen Grab eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" abgehalten (Leider wurden Ansätze von Groeropfern gegen Groer gerichtlich vorzugehen von den ÖVP dominierten Behörden in Niederösterreich im Keim erstickt. Und bis dato fallen alle paar Jahre Göttweiger Patres mit homoerotischen und pädophilen Neigungen gegenüber Jugendlichen auf. Abt Lashofer gewann als mächtiger Abt in Niederösterreich genügend ÖVP Politiker für die Vertuschung der Missbrauchsverbrechen von Groer.) Kardinal Schönborn meinte erst 2016: „Ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Fürsprecherei stellt u. a. auch eine Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung dar. Auf Fotos sieht man, dass schon sehr viele Votivtafeln am Grab von Kardinal Groer (Basis für eine Selig - und Heiligsprechung) angebracht wurden:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis dato fallen alle paar Jahre Göttweiger Patres mit homoerotischen und pädophilen Neigungen gegenüber Jugendlichen auf. 2012 wurden bei Gerichtsverhandlungen gegen das Stift Göttweig Lohn-  und Sozialdumping, systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung offenkundig. Als Nebenschauplatz stellte sich während dem Prozess heraus, dass Abt Lashofer privat sehr, sehr viel Geld und Aktien besaß, von dem niemand im Stift etwas gewußt haben will (unabhängig davon darf ein Ordensmann eines monastischen Ordens gar keinen Besitz haben). Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 















































































































      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

 

Und nun komme ich zur Sache mit der MeToo Vorläuferstudie aus dem Jahr 1996 aus der hervorgejt, dass vier von zehn Nonnen zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht werden, meist von einem Priester:

 


 

Dieses 2017 weltweit aufgebrochene MeToo Thema wird meiner Meinung nach in der Öffentlichkeit nicht wirklich ehrlich bearbeitet, denn als „MeToo“ 2017 aufbrach, sich die Medien weltweit mit Fällen aus Hollywood, vom Sport, in der Politik, in der Opernwelt, beim Theater usw., überschlugen, blieb die Kirche wieder einmal völlig unerwähnt.

 

   

 

 

Dabei haben sich in den USA fast 1200 Nonnen (bei uns Klosterschwestern genannt) 1996 an einer ausführlichen "MeToo Vorläufer Studie" beteiligt. Die Studie brachte das Ergebnis zu Tage, dass 4 von 10 Nonnen zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht werden, meist von einem Priester. 

 

 

 

 

Die klerikalen Täter laufen weiter frei herum, keiner von ihnen wurde geklagt, weil keine Nonne wegen dem Armutsgelübde Geld hat.  

 

 

 

 

Und falls eine Nonne wegen des Missbrauchs ihr Kloster verlassen wollte, kann sie sich naturgemäß wegen akutem Geldmangel keine Existenz außerhalb des Klosters aufbauen. So sind die Nonnen weiter von der Kirche, die  sie wegen dem klösterlichen Armutsgelübde extrem gering entlohnt, abhängig und zusätzlich auch noch wegen dem Verstoß des klösterlichen Schweigegelübdes erpressbar.  

 

 

 

 

So schweigen die Nonnen sehr zur Freude des Papstes. Auf dessen ausdrücklichem Wunsch hin wird die Studie unter Verschluss gehalten, da die Kirche in ihren Grundfesten sonst zu schwer erschüttert wird, weil der Zölibat dann schnell (z. Z. ist das Thema kirchenintern ja auf die lange Bank geschoben) fallen muss.





2014 wurde in der Kronenzeitung das Buch „Nicht mehr ich“ (edition a Verlag) von Frau Doris Wagner vorgestellt. Acht Jahre dauerte ein Martyrium, mit dem die ehemalige Ordensfrau jetzt an die Öffentlichkeit ging.












Sie ist kein Einzelfall: Isolation, sexueller Missbrauch, ein Selbstmordversuch.





Nachdem ich 2014 dieses Interview in der Kronenzeitung gelesen habe, dachte ich, dass es wieder einmal Zeit ist unsere Medien auf die US Studie "4 von 10 Nonnen werden sexuell missbraucht, meist von einem Priester" hinzuweisen, auf die ich schon seit dem Jahr 2004 permanent und bis dato hinweise, denn als ich 2004 in der ORF Sendung VERA bei Frau Dr. Vera Russwurm wieder einmal einen öffentlichen Aufruf machte, dass so wie ich endlich einmal weitere klerikale Missbrauchsopfer ihre Leidensgeschichte öffentlich machen sollen (der Aufruf war so erfolgreich, dass bald darauf die Missbrauchskommissionen wie Pilze aus dem Boden schossen), wurde ich nach der TV Sendung von einem Zuseher auf die Studie aus den USA aufmerksam gemacht, dass vier von zehn Klosterschwestern mindestens einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht werden, meist von Priestern.





Also, seit 2004 weise ich auf diese Studie hin und seit 2005 mache ich auch ausführlich auf meinen Homepages und Blogs darauf aufmerksam. Ich kontaktierte viele Redakteure und Chefredakteure in Österreich, dass sie doch ausführlich über dieses brisante Thema berichten mögen. Das Thema wurde wieder nicht aufgegriffen, damit es diesbezüglich ja zu keiner breitenwirksamen öffentlichen Diskussion kommt und außerdem wurde die Kirche dabei unterstützt, diese unzähligen Verbrechen weiter zu vertuschen!


   

 

Über die Studie:





1998 berichtete die US Tageszeitung "St. Louis Post-Dispatch", nach erscheinen der Studie, dass viele der Nonnen "Opfer der Strukturen in derselben Institution sind, der sie ihr Leben gewidmet haben".





Der Psychologe John Chibnall hat für die Studie insgesamt 1164 Nonnen aus 123 US-Ordensgemeinschaften befragt. Die entsprechende Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri wird seit 1996 unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen neuerlichen Riesenskandal befürchtet.





1998 wurde über die Studie erstmals berichtet, doch die Presse griff das Thema bis dato aus Schonung gegenüber der Kirche nicht richtig auf.

 



 

  Auszüge aus dem Artikel:




 

 ............"The bishops appear to be only looking at the issue of child sexual abuse, but the problem is bigger than that,"..........




 

A national survey, completed in 1996 but intentionally never publicized, estimates that a "minimum" of 34,000 Catholic nuns, or about 40 percent of all nuns in the United States, have suffered some form of sexual trauma.




 

The study, recently obtained by the Post-Dispatch, indicates that the victimization often has had devastating psychological effects on the women. Many of the nuns said they were left with feelings of anger, shame, anxiety and depression. Some said it made them consider leaving religious life, and a few said they had attempted suicide.




  

The study, recently obtained by the Post-Dispatch, indicates that the victimization often has had devastating psychological effects on the women. Many of the nuns said they were left with feelings of anger, shame, anxiety and depression. Some said it made them consider leaving religious life, and a few said they had attempted suicide.




 

"These women have been the stalwarts of the church for centuries, and a significant percentage of them have been victimized as a result of the structure of the very institution to which they have dedicated their lives," said study co-author John T. Chibnall, a research psychologist and associate professor at St. Louis University.




 

Study is kept quiet




 

Findings of the study were published in two religious research journals in the spring and winter of 1998 but have never been reported by the mainstream press.




 

The pilot survey warned of strong "emotional inhibitions" against coming forward to report sexual victimization. "There is fear of unleashing powerful forces which will lead to more trouble than benefit." The report of the pilot survey also said it was hoped the survey information could be more widely disseminated "without attracting undue interest from the public news media"............

 




E-mail: billsmith@post-dispatch.com


Phone: 314-340-8125

 

 



 

Noch Einmal: Seit 2005 erwähne ich die Studie auf meinen Homepages und Blogs und die darauf von mir aufmerksam gemachten Redakteure unserer Medien lehnten eine breitgestreute Veröffentlichung über diese Vorläufer „MeToo“ Sachen ab. 

 

   

 

 

Und als 2017 „MeToo“ aufbrach, die Medien sich mit Fällen aus Hollywood, vom Sport, in der Politik, in der Opernwelt, beim Theater usw., überschlugen, blieb die Kirche wieder mit dieser Nonnenmassenmissbrauchssache völlig unerwähnt. Ein Trauerspiel das Ganze, aber dann wollen unsere Medien wieder als erste Spotlightberichter oder als erste MeToo-Berichter in Erscheinung treten und gefeiert werden.

 

 

 

 

 Opus Dei Filz rund um die Klasnic-Kommission:

 

 

 

 

2011, nach fast einjährigem Bestehen der Klasnic-Kommission beschwerte ich mich bei der Kommission, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber Entschädigungen durch die Kommission erhalten. Kommissionsmitglied Feichtlbauer mailte mir darauf folgende Antwort:

 

 

 

 

“Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

Die einige Monate von Kardinal Schönborn nach der Installierung von der „Kommission-Opferschutz“ (auch genannt Klasnic-Kommission) ebenfalls ins Leben gerufene „Stiftung Opferschutz“, ist die Geld auszahlende Stelle für klerikale Missbrauchsopfer. Dieser, im Hintergrund agierenden ZUSATZ-Kommission mit Opus Dei Mitgliedern, gehören ranghöchste Vertreter der Kirche an, wie z. B. der Opus Dei Bischof Klaus Küng, Probst Fürnsinn, die Leiterin der Finanzkontrollstelle der Erzdiözese Wien, Frau Mag. Rita Kupka-Baier (ebenfalls Mitglied beim Opus Dei), usw an.....

 

 

 

 

Wenn also laut Dr. Feichtlbauer die Kirche für die Verfolgung der Täter zuständig sein solle und in jener Stiftung Opferschutz bereits ranghohe Kirchenleute die Proponenten sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich!!!

 

 

 

 

Auch über die Nonnenstudie informierte ich die Klasnic-Kommission mehrmals, man wollte aber keine Aufklärung in dieser Sache (unser Land betreffend) einleiten. Also wieder Vertuschung……… Jetzt (2018) ist Frau Klasnic für die Aufdeckung der Missbrauchsfälle beim ÖSV (Österreichischen Schiverband) zuständig.





Ich möchte dabei auch einen Vergleich zu dem großen Heimkinderskandal der Wiener Jugendwohlfahrt der Wiener SPÖ aufzeigen, wo seitens des Wiener Bürgermeisters Dr. Häupl alles so dargestellt wurde, dass es sich eben nur um einen Heimkinderskandal mit tausenden Betroffen handelt. Dass es sich aber dabei um einen Skandal der Wiener Jugendwohlfahrt dessen Tragweite und Opfer noch zig mal Umfangreicher ist, als der des Wiener Heimkinderskandals ist, wo dieser Heimkinderskandal nur ein „kleines“ Unterkapitel des gesamten Wiener Jugendwohlfahrtsskandals darstellt, wurde gekonnt vertuscht.





Noch etwas zur Klasnic-Kommission: Am 20.5.2010 (drei Wochen nach deren Entstehung) referierte ich stundenlang vor der Kommission, allerdings nur vor einigen Mitgliedern (da glaubte ich noch daran, dass Frau Klasnic aufrichtig und ehrlich an die Sache herangeht, was sich aber leider bald als großer Irrtum herausstellen sollte). Ich forderte in meinem Referat vor der Kommission u. a. auch, dass sie sofort gegen das Benediktinerstift Göttweig aktiv werden soll, weil wieder aktuelle Fälle auftauchten.

 

 

 

 

Gar nichts wurde gemacht, vermutlich weil es ein Wunsch an die ehemalige ÖVP Landeshauptfrau Klasnic von ihrem ÖVP Landeshauptmann Kollegen Pröll ist, nichts zu unternehmen, was öffentlich Göttweig schaden könne. Das ehrenwerte (und materiell sehr reiche) Benediktinerstift Göttweig hat sich bis dato nicht um die Opfer ihres Mitbruders Kardinal Groer gekümmert.

 

 

   

 

 

 2003 starb Kardinal Groer und bis dato wird jährlich an seinem Todestag unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter der Leitung von Bischöfen, Äbten und Mönchen aus Göttweig an Groers Grab eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" abgehalten. Ich klagte das Bendiktinerstift Göttweig (Groers Heimatkloster) auf Unterlassung. Das Ganze ist so kompliziert, man kann es sich nicht vorstellen, Göttweig muss nicht einmal das Groer-Vistiationsergebnis (Ergebnis perverses Ungeheuer) dem Gericht abliefern, so wie ich es fordern wollte, weil es sich laut unseren Gesetzten eben um die Kirche handelt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich forderte bereits seit 1998 eine Offenlegung des Visitationsergebnisses über Groer im Stift Göttweig. Das letzte Mal forderte ich diese Offenlegung am 23. September 2013 und bereits vom dritten Papst (Franziskus) postalisch mehrfach ein, doch auch Papst Franziskus reagierte nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Fotos sieht man, dass schon sehr viele Votivtafeln am Grab von Kardinal Groer (Basis für eine Selig - und Heiligsprechung) angebracht wurden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2013 erschien wieder einmal ein Buch über Kardinal Groer mit dem Titel „Hans Hermann Groer – Realität und Mythos“, in dem er wiederum als völliges Unschuldslamm dargestellt wurde. Auch das FPÖ Medium ZUR ZEIT beschrieb das Buch am 7. 11.2013 in der Ausgabe Nr. 43 – 44 auf den Seiten 38 – 39 ausführlich.

 

 

 

 

Oder: Kardinal Christoph Schönborn antwortete am 14.9.2016 am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“ Diese Fürsprecherei stellt u. a. auch eine Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung dar:








 

 

  

 

Zurück zum Stift Göttweig:

 

 

 

 

Ein Sohn von Altlandeshauptmann Dr. Erwin Pröll arbeitet im Bereich Tourismus und Kultur für das Stift Göttweig und Frau Elina Garanca gibt im Stift jährlich ein großes Konzert mit dem Titel "Klassik unter Sternen". In Medieninterviews spricht Frau Garanca über "Me Too" in der Opernwelt, dass ihr das zum Glück nicht passiert ist, und über den österreichischen Sport, dass da ja auch einiges zu Tage kommt. Frau Garanca's Timbre ihrer Mezzosopranstimme ist meiner Meinung nach zurzeit das Beste weltweit, eine Spur feiner und besser als das von Frau Netrebko. Aber was alles Grausliches im ehrenwerten Stift Göttweig, wo Frau Garanca immer auftritt, passierte, (Groer war nicht der einzige Täter, denn es waren im Lauf der Zeit etliche wo immer alles von den Äbten, vor allem von Abt Lashofer, gekonnt vertuscht wurde), gibt es dazu keine Meinung von Frau Garanca?

 

 

 

 

Auch die großen Europaforen finden immer im Stift Göttweig statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und bis dato fallen alle paar Jahre Göttweiger Patres mit homoerotischen und pädophilen Neigungen gegenüber Jugendlichen auf.

 

 

 

 

2012 wurden bei Gerichtsverhandlungen gegen das Stift Göttweig Lohn-  und Sozialdumping, systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung offenkundig.

 

 

 

 

Und als Nebenschauplatz stellte sich während dem Prozess heraus, dass Abt Lashofer privat sehr, sehr viel Geld und Aktien besaß, von dem niemand im Stift etwas gewußt haben will (unabhängig davon darf ein Ordensmann eines monastischen Ordens gar keinen Besitz haben).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar:








 

 

 

 

 

 

Als ich Anfang Mai 2010 vor der Klasnic-Kommission referierte sagte ich u. a. auch, dass sofort umfangreiche Untersuchungen im Stift Göttweig eingeleitet werden sollten, denn es wurden weitere Beschwerden von Opfern bekannt, die gegen einen sadistischen Prügelpater aus dem Sängerknabenkonvikt erhoben wurden, wo es sich noch dazu um nicht verjährte Fälle handelte.

 

 

 

 

Die Opfer hatten Angst damit in die Öffentlichkeit und vor Gericht zu gehen, standen ihre Familien in wirtschaftlicher Abhängigkeit des Stiftes als Forst- oder Weingutarbeiter, mitsamt Dienstwohnungen, usw. Jener Pater aber wurde vom Stift permanent gedeckt. Auch von Kardinal Schönborn, der ihm sogar später eine Pfarre in Wien gab, obwohl ich ihn mittels Emails 2009/Anfang 2010 über diese Sache informierte.

 

 

 

 

Jener Pater hatte sich außerdem auf Wunsch von Abt Lashofer von einer vermeintlichen Erblasserin für das Stift adoptieren lassen, das Stift und Abt Lashofer erbten also wieder. Der Pater, der sich nur für eine Erbschaft adoptieren ließ, war im Knabenkonvikt tätig und dabei prügelte er die Kleinsten der Kleinen oft blutig. In dem Verfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht, wo es um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung ging, aber auch um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen von dem niemand etwas gewusst haben will, entschlug sich jener Pater, der auch für die Finanzen als Kämmerer im Stift zuständig war, der Aussage.

 

 

 

 

In einem „Erpressermail“ an jenen Pater schreibt Abt Luser, dass sich jener im Sinne des Stiftes auch in der Causa „Pflichtanteil“ zu positionieren habe, sonst gäbe es keine Pfarrübernahme in Wien. Unter dem erwähnten Pflichtanteil ist sicher ein Anteil der Erbschaft gemeint, für die er sich extra als Finanzverantwortlicher des Stiftes und auf speziellen Wunsch von Abt Clemens Lashofer adoptieren ließ.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiters ist in diesem Mail von Abt Luser zu lesen, dass Schönborn in dieser Sache auch schon informiert wurde (und schon wieder ist Kardinal Schönborn in einer Vertuschungssauerei involviert, noch dazu, wo ich auch Schönborn über den Prügelpater schon 2009/Anfang 2010 informierte).

 

 

 

 

 

 





Zu Frau Klasnic und ihrer Kommission: Jetzt (2018) ist Frau Klasnic für die Aufdeckung der Missbrauchsfälle beim ÖSV (Österreichischen Schiverband) zuständig.

 

 

 

Vor der Altkalksburger Vereinigung (Absolventen des Jesuitengymnasiums in Kalksburg) referierte Frau Klasnic, wie sehr sich die Kirche wegen uns Opfer übernommen hat. So fällt uns (den Opfern) Frau Klasnic in den Rücken und sie referiert immer wieder, dass sich die arme Kirche wegen uns Opfern (mit ein paar Tausendern pro Opfer) so sehr verausgabt hat. Aber so nebenbei kauft die Kirche noch mehr Grund und Boden um weiter fest Grundstücksmanipulation zu betreiben, was sicher nicht im Sinne von Jesus ist. Auch die Kirche Österreichs verschleiert ihr gigantisches Vermögen, um sich von ordentlichen Entschädigungszahlungen zu drücken und bei der Darlegung über ihr gesamtes Vermögen redet sie sich immer heraus: „…….. gehört nicht uns, gehört den einzelnen Orden, gehört unzähligen katholischen Stiftungen ….. usw…..“

 

 

 

 

Die Kirche in Österreich besitzt eine Unmenge an Grundstücken, Häusern und Wohnungen (diese Anhäufung an Reichtümern ist selbst für Kircheninsider wie auch für Außenstehende unglaublich). Die Liegenschaften sind auf hunderte katholische Nonnen-, Mönchsorden und vor allem in Stiftungen aufgeteilt, da blickt kein Mensch mehr durch. Die meisten Immobilien befinden sich zusätzlich auf so genannten „Filetgrundstücken“ (also in allerbesten Lagen), wo alleine die Wertsteigerung der letzten 20 Jahre das „Fünffache“ ausmachte. Ich bin auch ein intensiver Radio Stephansdom Hörer, weil ich klassiche Musik liebe. Gerade zu der Zeit, wo ich täglich Zeit habe mich an der Musik dieses guten Klassiksenders zu erfreuen, muss ich mir aber 2x täglich immer die längeren Börsenachrichten anhören. Ich habe zwar keine Aktien, habe mich aber im Lauf der Jahre irgendwie schon an diese Börsenachrichten gewöhnt. Dass aber gerade unser österreichischer Kirchensender ganz stark mit dem Geldinvestmentment verbunden ist, zeigt, dass unsrere tiefgläubige Christenschicht zu der extrem wohlhabenden Gesellschaft in Österreich gehört. Was solls, dem gräflichen Herrn Kardinal wird's freuen frei nach dem Motto: Geld zu Geld, und den Besitz ordentlich vermehren!

 

 

 

 

Im Dezember 2010 war in etlichen Medien zu lesen, dass das Benediktinerstift Admont 276 Wohnungen von der BUWOG gekauft hat, wobei über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart wurde. Und erst 2016 kaufte Kardinal Schönborn für die Erzdiözese Wien wieder drei neue Zinshäuser an (ganz so wie Jesus es predigte und wollte, oder?).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Börsengeschäfte und Grundstücksmanipulationen hat die Kirche immer viel Geld zu Verfügung, aber für uns klerikale Missbrauchsopfer gibt es nur ein paar tausend Euro Entschädigung, sonst nichts und noch einmal, auch das ehrenwerte (und materiell sehr reiche) Benediktinerstift Göttweig hat sich bis dato nicht um die Opfer ihres Mitbruders Kardinal Groer gekümmert.


 

 

 

 

Nach den Missbrauchsaufdeckungen und Schilderungen der Ex-Skirennläuferin Nicola Werdenigg beim österreichischen Schiverband berichtete der Kurier Online am 4.12.207:

 

 

 

 

„ Missbrauchsvorwürfe: Land Tirol suspendiert Pädagogen“. 

 

 

 

 

Der Standard schrieb, dass jener Pädagoge daraufhin nach seinem Abgang von Tirol in Vorarlberg unterkam!

 

 

 

 

Dazu fällt mir  ein Fall aber„von Vorarlberg nach Tirol“ ein: Prälat Holenstein missbrauchte in Vorarlberg Buben. Er wurde nach bekannt werden der Taten nach Tirol versetzt. Es kam zu keinen Verhandlungen, da Schweigegelder an Opfer bezahlt wurden. Holenstein entgegnete, dass er für die Mission viele Gelder eingesammelt habe und dass daher die Kirchenoberen alles unternehmen sollen, dass in der Öffentlichkeit sein Name nie als Missbrauchstäter genannt werde, da er das nicht überleben würde. Ein ehem. Vorarlberger Bischof half bei der Versetzung des Missbrauchstäters mit. Ich machte jahrelang die Medien auf diesen Fall aufmerksam, auch dass der Bischof rücktrittsreif sei, den Medien war dieses Thema alleine schon wegen dem ehrenwerten Bischof zu heiß. Unsere Medien wollten aber 2016  die Nation „Spotlight“ spielen (nachdem der Film Spotlight kam), bei meinen Aufdeckungen versuchten sie aber einer zeitgerechten Berichterstattung aus dem Weg zu gehen, außer es ließ sich nicht mehr vermeiden, wie bei Groer.

 

 

 

 

Aber auch da  wurde erst 1995, das war 20 Jahre nach meinem publik machen über erste Groersauereien von den Medien bericht. Dann berichteten gleich alle in einer Hype ohnegleichen, man versuchte mich weiter nie zu erwähnen. Lange Gespräche mit Redakteuren waren umsonst, dann hieß es aus Platzgründen wurde ich nicht erwähnt. Es wurde nie das gebracht, das sofort einen Rücktritt eines Bischofs oder Abtes oder sonst von kirchlichen Vertuschern nach sich hätte ziehen müssen. 

 

 

 

 

Dennoch traten einige Kirchenobere nur durch meine Arbeit zurück.

 

 

 

 

Seit 1999 konfrontierte ich auch Bundeskanzler so eine Art übergeordnete Missbrauchsuntersuchungskommission in Österreich zu installieren. Letztendlich und 11 Jahre später empfahl Dr. Wolfgang Schüssel von seiner Partei die abgewählte kirchentreue Landeshauptfrau Klasnic für diese Sache.

 

 

 

 

Nun richte ich eine Frage an die höchsten Politiker Österreichs:

 

 

 

 

Warum wurden in unserem Land bis dato immer nur die Falschen (wie z. B. Bischöfe und Äbte) mit staatlichen Ehrenzeichen für ihre so genannten Aufdeckungsverdienste bei den klerikalen Missbrauchsfällen überhäuft?

 

 

 

Gerade diese Bischöfe und Äbte waren es doch die vertuschten. Als Betroffener habe ich jahrzehntelang mit viel Mut über diese Sachen den Kirchenoberen berichtet, doch leider löste ich damit aber immer nur Vertuschungsaktion aus. Im Alter von 15 – 20 Jahren machte ich bereits Meldungen.

 

 

 

Ich dachte, dass da punkto Aufklärung auch ordentlich vorgegangen werde und dass der Staat dabei helfe. Leider half der Staat aber nur mit zu vertuschen. Mit der Zeit bemerkte ich, dass ich von den Bischöfen und Äbten aufs ärgste hinterrücks denunziert wurde.

 

 

 

Ich war zwar als Betroffener der Zeit für die klerikalen Missbrauchsaufklärungen weit voraus und lange auch der Einzige, der darauf permanent aufmerksam machte.

 

 

 

Politiker bat ich auch vergebens um Unterstützung und Hilfe punkto Aufklärung, weil es sich bei den Missbräuchen des katholischen Klerus ja um ein Massenphänomen handle.

 

 

 

Meine Bitten an sie blieben ergebnislos und ganz schlimm trieb es dabei die ÖVP in Niederösterreich, wo sogar mehrere Landeshauptleute alles unternahmen um Bischöfe und Vertuscheräbte gegen uns Opfer zu schützen. Herausragend in diesen Angelegenheiten ist das Stift Göttweig, das unter politischen Sonderschutz stand und steht.

 

 

 

 

Ehre, Dank oder Anerkennung erhielt ich, (ab März 2018 bin ich schon im 63. Lebensjahr), nie für mein Lebenswerk als Aktivist und Aufdecker.

 

 

 

 

Also, werte und hohe Entscheidungsträger in der österreichischen Politik, wie wäre es einmal einem Herrn Tfirst (mir) öffentlich für seinen Mut zu danken und dafür auch mit Ehrenzeichen zu belohnen? Aber auch für meine künstlerischen Beiträge in der Gesellschaft könnte aus der ministeriellen Seite für Kunst und Kultur eine Ehrung erfolgen. Ich erwarte mir für mein Lebenswerk wirklich eine positive Anerkennung (es muss dieser Blog ja nicht gleich zum Weltkulturerbe ernannt werden).

 

 

 

 

 

Tatsache ist aber, dass ich mir jegliche verdiente Ehrung auch weiterhin abschminken kann. In Österreich sind so viele klerikale Missbrauchsvertuschungen derart politisch verfilzt (ich denke, in Deutschland ist das vermutlich nicht so), allein wenn man bedenkt, dass der ÖVP Politiker Dr. Alois Mock ein Opus Dei Mitglied war und bis dato etliche hohe Politiker der ÖVP dieser fundamentalistischen Vatikansekte angehören.

 

 

 

 

Ich war von 1974 – 1979 Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig (Groers Heimatkloster). Ich sprach in den 1970er Jahren mit vielen Leuten über Groers Abnormität, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren (die Liste ist lang). Für die Medienleute war das damals noch nicht interessant, denn Groer war noch nicht Kardinal und Erzbischof von Wien, sondern nur ein unbekannter Religionslehrer. Es ist sehr schade, dass erst 1995 die ganze Sache öffentlich bekannt wurde und nicht früher!

 

 

 

 

Als Kandidat des Stiftes Göttweig sprang ich 1979 wegen dem Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal) von einem Stiftsturm. Jahre später sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm, einer überlebte nicht. Göttweig wird von Mönchen geführt, die bis dato kein Bekenntnis über Groers Sauereien machten, ihn aber heilig sprechen lassen wollen. Jährlich wird an Groers Todestag unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter der Leitung von Mönchen aus Göttweig eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab abgehalten. Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig sollte ich auch auf Wunsch von Abt Clemens Lashofer vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln. Während einer diesbezüglichen langen Unterredung mit Groer in den Direktionsräumlichkeiten des Knabenseminars Hollabrunn drückte Groer immer wieder sein Knie in das meine. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie Abt Lashofer es auch will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Göttweiger Abt und wie dieser Göttweiger Mitbruder Groer, der zusätzlich auch noch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir in dem Gespräch, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle. Doch er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich nur als Freiwild, hinter dem niemand familiär steht, an. Nach dem Gespräch mit Groer in dessen Direktionsräumen, die ebenerdig waren, wurde ich noch kurz zum Vorstellen zum anderen Direktor des Hollabrunner Aufbaugymnasiums, Dr. Johann Kurz, geschickt. Das kurze Gespräch fand in den Direktionsräumen im 1. Stock statt. Dr. Kurz wusste, dass ich sehr oft in Göttweig bin und dass ich nach dem Amtsantritt von Abt Lashofer als Abt von Göttweig, dessen allererster Kandidat war. Auf die Frage, ob ich gerne von Horn nach Hollabrunn zum Lernen wechseln will, antwortete ich Dr. Kurz nur, dass mir Groer sexuell zu aufdringlich ist und dass ich nur deswegen nicht nach Hollabrunn will. Unternommen hat Dr. Kurz dann aber auch nichts gegen Groer und er ließ ihn weiter wüten, hat Dr. Johann Kurz doch zusammen mit dem perversen Ungeheuer und Sexualmassenmissbrauchstäter Dr. Groer das Aufbaugymnasium in Hollabrunn gründet. Eine Anmerkung am Rande: Der Priester Dr. Johann Kurz ist ein Großonkel von Sebastian Kurz, einem von der ÖVP aufgebauten Politikjungstar.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und obwohl über Groers Treiben alle in seinem Umfeld seit den 1970er Jahren Bescheid wussten, wurde Groer nur mit Hilfe der ÖVP (die immer die besten Verbindungen zum Vatikanstaat pflegt) in den 1980er Jahren zum Erzbischof von Wien und dann zum Kardinal ernannt.

 

 

 

 

Auch ich habe als Kandidat des Stiftes Göttweig schon Mitte der 1970er Jahre einen Tsunami wegen den Groermissbräuchen im Stift Göttweig ausgelöst.

 

 

 

 

 

Ich habe damals Abt Lashofer hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich machte das sogar auch einmal zum Thema einer Diskussion im Konvent.

 

 

 

 

 

Daraufhin informierte Abt Lashofer sofort seinen Freund Erzbischof Ratzinger, einen kirchlichen Karrieristen in Regensburg, der später Papst wurde (Bendikt XVI.), mit dem Lashofer damals bei einigen Projekten zusammenarbeitete. Lashofer gewann als mächtiger Abt in Niederösterreich genügend ÖVP Politiker für die Vertuschung der Missbrauchsverbrechen von Groer.

 

 

 

 

 

Erste Anzeigeversuche gegen Groer wurden so vom damaligen Sicherheitsdirektor Hofrat Dr. Emil Schüller (Vater von Msgr. Mag. Helmut Schüller, dem späteren Leiter der kirchlichen Missbrauchsombudsstelle) niedergeschlagen. Zu Helmut Schüller und Clemens Lashofer folgendes: Vertuscherabt Lashofer war seit 1975 bis zu seinem Tod 2009 Mitglied des Rotaryclubs Krems-Wachau und bei der Landsmannschaft Maximiliana war er ebenfalls. Mag. Helmut Schüller ist auch ein Mitglied der Landsmannschaft Maximiliana und zusätzlich war er ein ehemaliger Schüler von Groer. Statt Vetternwirtschaft könnte man das, was da hinter den Kulissen ablief, Verbindungsbruderwirtschaft nennen.

 

 

 

 

 

Leider wurden so einige Ansätze von Groeropfern gegen Groer gerichtlich vorzugehen von den ÖVP dominierten Behörden in Niederösterreich im Keim erstickt.

 

 

 

 

 

Ich informierte damals Redakteure (die Liste ist lang), die das Alles der Öffentlichkeit leider vorenthielten (oder sich nicht trauten). Was wäre da ab den 70ern alles schon zu verhindern gewesen.

 

 

 

 

 

Eine wirkliche Aufdeckung in Österreich durch Redakteure gab es somit nicht, ein Spotlight (wie im 2016 erschienen Film Spotlight) sähe ganz anders aus.

 

 

 

 

 

Und da ich (vermutlich als Allererster) die Groerproblematik in Göttweig stiftsintern zum Thema gemacht habe, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich damit den größten Vertuschungsmechanismus der Kirchenführung ausgelöst habe. Erst 20 Jahre nach meinem ersten Publikmachen über Groers Sauereien begannen sich Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war. Und, wie gesagt, als ein weiteres Groeropfer 20 Jahre nach mir über Groer zu berichten begann, war die Zeit dafür reif und die Medien sprangen endlich mit weltweiter Berichterstattung auf das Thema auf.

 

 

 

 

 

Ab 1999 begann ich wieder unsere Politiker und auch wieder die Kirchenführung zu sekkieren, dass wir in unserem Land ebenfalls so eine Missbrauchskommission nach dem Muster Irlands benötigen (sie wurde 1999 installiert). Erst 11 Jahre später wurde die ÖVP Politikerin Klasnik von Kardinal Schönborn mit einer Kommissionsbildung (mit viel Opus Dei Filz rundherum) beauftragt.


 

 

   

Eine Großtante meiner Gattin war Frau Lena Lieba Gitter-Rosenblatt. Tante Lena gab mir viel Kraft und Mut, dass ich schonungslos die Vertuschungen der klerikalen Missbrauchsfälle seit Jahrzehnten als Pionier und Aktivist aufzeigen konnte, und dass ich vor niemanden Angst zu haben brauche, denn sie berichtete mir immer wieder, wie sie vom Kukluxklan verfolgt wurde, weil sie gegen Rassismus kämpfte. Als Jüdin emigrierte sie aus Österreich in die USA und sie gründete in den USA 500 Schulen für "Schwarze". Sie hatte auch viel Kontakt mit den Clintons und den Kennedys, die sie sogar zum Vorbild nahmen. Sie verbreitete die Montessoripädagogik in den USA, da sie vor ihrer Emigration die erste Montessoripädagogin in Wien war. Hier ist ein Buch über sie:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Sommer 2008 war eine Nichte meiner Gattin aus Israel für einige Tage in Wien. Sie besuchte Mauthausen wo sie und ihre Gruppe von NEONAZIS beschimpft wurden. Sieben Monate später flog dann das Verhalten Jugendlicher aus Ebensee auf und diese war nur die Spitze einer Serie von rechtsextremster Provokation, denn da war schon eine seit Jahren da gewesene Hetzjagd von Konzentrationslagerbesuchern im Gange, die auch den Behörden des Innenministeriums bekannt war. Wären da aber die Medien nicht dahinter gewesen, wäre es in den meisten Fällen zu überhaupt keinen Gerichtsverhandlungen gekommen. Zum Glück kam es aber aufgrund des öffentlichen Drucks hin und wieder zu Verhandlungen und auch Verurteilungen. Das Schlimmste aber ist, dass bis dato (siehe auch im Jänner 2018) häufig Gedenkstättenbesucher mit übelsten Naziparolen beschimpft werden.













Auf der ORF Seite war am 5.2.2018 zu lesen, dass 2017 im Zuge von 214 Anklagen konkret 119 VERURTEILUNGEN wegen Verstößen gegen das Verbotsgesetz ausgesprochen wurden, in 21 Fällen einigte man sich auf eine Diversion. 2016 gab es nach 213 Anklageerhebungen 85 SCHULDSPRÜCHE, 2015 nur 79 nach 167 Anklagen.

 

 

 

 

Die Einsetzung einer Historiker-Aufarbeitungskommission wurde Anfang 2018 von etlichen Politikern gefordert. Noch eine Vergessenskommission?

 

 

 

 

In den vergangenen Jahren schossen in Österreich so genannte Aufklärungskommissionen wie die Schwammerln aus dem Boden. Allein die vielen Missbrauchskommissionen dienten nur dazu, den Mantel des Vergessens (Vergessenskommission) über die Sachlage zu breiten. Warum es aber überhaupt zu den Übergriffen kam und warum man (obwohl immer schon bekannt) nicht zeitgerecht reagierte, sondern nur vertuschte und verschleppte, war in keiner einzigen Kommission das Thema und zusätzlich versteckte man sich hinter dem Datenschutz und der Verjährung.

 

 

 

 

Und was bitte soll hier eigentlich von einer Kommission aufgearbeitet werden, wenn bis dato Sachen wie diese permanent passieren (ich wiederhole noch einmal): Im Sommer 2008 war eine Nichte meiner Gattin aus Israel für einige Tage in Wien. Sie besuchte Mauthausen wo sie und ihre Gruppe von NEONAZIS beschimpft wurden. Sieben Monate später flog dann das Verhalten Jugendlicher aus Ebensee auf und diese war nur die Spitze einer Serie von rechtsextremster Provokation, denn da war schon eine seit Jahren da gewesene Hetzjagd von Konzentrationslagerbesuchern im Gange, die auch den Behörden des Innenministeriums bekannt war. Wären da aber die Medien nicht dahinter gewesen, wäre es in den meisten Fällen zu überhaupt keinen Gerichtsverhandlungen gekommen. Zum Glück kam es aber aufgrund des öffentlichen Drucks hin und wieder zu Verhandlungen und auch Verurteilungen. Das Schlimmste aber ist, dass bis dato (siehe vor wenigen Tagen) häufig Gedenkstättenbesucher mit übelsten Naziparolen beschimpft werden.

 

 

 

 

Also, wozu ist für solche Sachen eine Ablenkungskommission (Vergessenkommission) notwendig???

 

 

 

 

Schon seit 4 Jahrzehnten muss ich mich gegen Verleumdungen aller Art wehren, nur weil ich als klerikales Missbrauchsopfer gegen diesen rechtsradikalen Katholizismus wehre, der in unserem Land immer schon vorhanden war.

 

 

 

 

Auch die Holocaust leugnende, rassistische, antisemitische Hass- und Hetzseite Kreuznet wird, es ist auch kaum zu glauben, von einem Mitglied der KAV (Katholisch Akademische Verbindung) Marco Danubia betrieben und nicht von einem Mitglied einer schlagenden Verbindung. Marco Danubia hat einen hohen Anteil von Juristen, Ärzten und Diplomaten. Ich gehe davon aus, dass alle Mitglieder wissen, dass der Betreiber der Hass- und Hetzseite Kreuznet einer aus ihrer Verbindung ist.

 

 

 

 

Dort postete jemand, dass ich mich von Dr. Guillotin behandeln lassen solle. Ein Bekannter erklärte mir darauf, dass dies ein Hinweis sein kann, dass ich möglicherweise auf Listen von Rechtsextremen stehe.

 

 

 

 

Aber was soll’s, das Innenministerium lässt ohnedies immer in den Medien verkünden, dass in Österreich keine Gefahr vom Rechtsextremismus ausgehe. Ich habe diesen Eintragungen auf Kreuznet mit Dr. Guillotin keinerlei Bedeutung beigemessen, aber abstoßend fand ich sie dennoch.

 

 

 

 

Und da sind zwei Postings von einem anonymen Posterer genannt Dr. Best im Original:

 

 

 

 

 

  

 

 

Bekommen Sie Tabletten? Setzen Sie sie ab! Kollege Dr. Guillotin kennt wirkungsvolle Therapien gegen anhaltende Kopfschmerzen! Ich schreibe Ihnen gerne eine Überweisung an Dr. Guillotin.



  




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin kein Sympathisant der FPÖ, war noch nie einer und werde auch nie einer sein. Ich finde alles, was sich da an „BRAUNEM“ im FPÖ Umfeld bis dato auftut, extrem Verabscheuenswert und seit Jahren trete ich mit dieser Meinung auch in vielen Postings auf. Aber es wäre nicht Österreich, wenn es nur so einfach wäre. Was ist mit den NAZIS in Freimaurerlogen? Ich war einmal der jüngste Freimaurer Österreichs und auf meinen Blogs nehme ich ausführlich Stellung dazu, warum ich seinerzeit austrat. Viele werden noch den Roman Krieg und Frieden in Erinnerung haben, wo die „hehre Einstellung“ als Grund zur Aufnahme genau dargelegt wird. Alleine in meiner Loge waren zwei NAZIS. Ein Schaudern, wenn man NAZIS in den eigenen Reihen hat. Wegen Jörg Haider ging in den 1990er Jahren noch einmal ein ordentlicher Rechtsruck durch viele Logen Österreichs. Ich habe es auch lange gar nicht glauben können, aber es ist nun einmal so, dass es Österreich nur Bundeskanzler Kreisky zu verdanken hat, dass keine ordentliche Aufarbeitung der NS Zeit in Österreich stattfand. Tausende traten dem BSA (Bund sozialistischer Akademiker) bei und ob einer Nazi war, wie er damit umgeht, das alles ist tabuisiert worden. Weder die Nazis hatten ein Interesse daran, dass ihre Vergangenheit aufgerührt wird, aber auch die anderen waren nicht daran interessiert Konflikte innerhalb der Organisation hervorzurufen. Ob beim BSA, oder Freimaurerei, Rotarys, Burschenschaften (nicht nur bei den schlagenden Verbindungen), überall fanden diese Gesinnungsleute Unterschlupf, und in der Kirche gibt es bis dato sehr viele „Fundis, die mit Kreuznet und Co mehr als nur sympathisieren, usw. usf ….… 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 











































  

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die prominente „Kirchenikone“ Zirkuspater Heinzpeter Schönig (vom Orden der Pallottiner aus Deutschland) hat Michael und Corinna Schumacher getraut und im Zirkuszelt des Zirkus Roncalli (vor dem Wiener Rathaus) taufte er eines der Kinder von Zirkusdirektor Bernhard Paul. Aber mich hat Pater Schönig sexuell in Wien (in meiner Heimatpfarre, der Pfarre Breitenfeld, in 1080 Wien) missbraucht und viele andere Kinder und Jugendliche missbrauchte er ebenfalls! Ich gab den Missbrauchsvorfall von P. Schönig an meiner Person schon 1972 kirchenintern (auch den Pallottinern) bekannt, doch es wurde nichts getan. Und die Pallottiner zogen ihn nicht von seiner priesterlichen Tätigkeit ab. Pater Schönig war im deutschsprachigen Raum der herumreisende „Zirkuspater“ und dabei führte er ein Doppelleben. In einem Telefonat, das zwischen mir und Dr. Jochimsen dem Anwalt der Pallottiner, 2011 stattgefundenen hat, sagte Dr. Jochimsen zu mir, dass er davon ausgehe, dass ich mich nicht mehr genau an diese Geschehnisse vor vielen Jahren erinnern würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich mir solche Gemeinheiten verbiete und dass auch andere Schönig-Opfer mit Ordensangehörigen in Verhandlung waren. Davon will er auch noch nie etwas gehört haben. Und dass mir aufgrund meiner Homepage im Lauf der Jahre schon einige weitere Opfer des Zirkuspaters aus Deutschland schrieben, war für den Pallottiner-Anwalt auch kein weiterer Anlasspunkt mir Glauben zu schenken. Er meinte, da ich diese Meldungen ja nur anonymisiert bekannt gab, dass das deswegen meine Glaubwürdigkeit nicht stärkt. Darauf sagte ich ihm, dass einige Pallottinerbrüder von Opfern auch schon direkt (wegen Missbräuchen durch P. Schönig) kontaktiert wurden, darauf sagte Dr. Jochimsen, dass er davon nichts weiß, und er muss erst P. Vizeprovinzial Scharler diesbezüglich fragen. Ich sagte weiters, dass sogar der Bistumsbeauftragte, Herr Dr. Otto Kocherscheidt (ein pensionierter Richter) von einem Opfer kontaktiert wurde, doch anscheinend war den Pallottinern auch das vollkommen egal, da sie auch das negierten und anscheinend weiter vertuschen. Rechtsanwalt Dr. Jochimsen steht der Kanzlei URIOS vor. Dort ist der Schwerpunkt ihrer Arbeit die Beratung von katholischen Ordensgemeinschaften. Vor allem auf die Ökonomie wird da viel Wert gelegt. Gut, jemand, der die hohen Summen der Pallottiner und eventuell auch deren Liegenschaften veranlagt und verwaltet, muss ja für die Pallottiner auch alles tun, damit ich, und auch die anderen Opfer von Zirkuspater Schönig als völlig unglaubwürdig dargestellt werden. Ich persönlich glaube nach wie vor, dass Zirkuspater Schönig selbst, der größte vertuschte Pädophilenskandal in Deutschlands katholischer Kirche ist. Denn ich meldete den Übergriff von P. Schönig, als er stattfand und das war 1972. Wie lange da die Pallottiner, auch mit der Unterstützung ihres jetztigen Rechtsanwaltes, auf „Nichtwissen“ und nicht ahnen können, dass ihr P.Schönig so war, noch spielen können, weiß ich nicht. Denn die Zahl der Schönigopfer, die sich melden, wird immer größer. Schönig besaß durch eine Erbschaft ein Vermögen von über eine Million Euro in Wertpapieren und Gold. Die frommen Pallottiner erbten. Jetzt fliegen die juristischen Fetzen: Schönigs Cousin und die Glaubensbrüder liefern sich einen erbitterten Rechtsstreit um das Geld. Dass der Orden der Pallottiner im September 2010 auch Schloss Untermerzbach mit den dazugehörigen Parkanlagen verkauft hat und dass das vermutlich einige ZigMillionen Euro einbrachte, ist für die Sache punkto Schmerzensgeldabgeltung an uns Schönigopfer aber nicht von Relevanz, denn es ging uns nur um den privaten Besitz des Ordensmannes Pater Schönig. Auf jeden Fall meinte der Pallottiner Vizeprovinzial Pater Scharler im September 2010 gegenüber "Dritten", dass das Erbe von Pater Schönig eigentlich gar nicht so großartig ausgefallen sein soll (dieser Mailschriftverkehr ist bei mir vorhanden). Und auch wenn das Erbe nicht so hoch ausgefallen sein soll, diese Erbschaft von P. Schönig soll das Geld sein, das unter uns, den Schönig Opfern aufgeteilt werden soll. Doch mein Leiden durch Pater Schönig (und das der anderen Opfer von Pater Schönig) ist dem Pater Vizeprovinzial und Pater Provinzial völlig egal.



 


Hier einige (nicht alle) Mails an mich betreffend Pater Schönig: Hallo Franz Michael Tfirst….. Durch die aktuellen Fälle in der Presse habe ich mal nach Pater Schönig gesucht und bei Dir gefunden... ich kann leider Deine Probleme zu 100% bestätigen... über Tote soll man nicht schlecht sprechen, aber was ich weis, ist nicht ohne... leider... er war ein toller Mann, aber mit Vorliebe für Homosexuelle Jungs... die er auch in dem Internat fand, das ich besuchte... Ich bin aber davon gekommen, finde das Ganze aber mehr als übel, denn er galt immer als Saubermann, der er nicht war... er hatte einen eigenen "Jungen" und eine eigene Wohnung in München, von der Niemand wußte... seine Zuflucht für Seine Spielchen und seinen Geliebten, der dort wohnte..........Sehr geehrter Herr Tfirst, …. Ich war nach meinem Abitur 1995 eine Saison mit Pater Schönig auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dabei mußte ich eineige - für mich etwas schräge - Rituale mitmachen. Ich war es nicht gewohnt - als erwachsener Mann - mit einem Gute-Nacht-Kuss ins Bett gebracht zu werden. Außerdem fand ich es auch komisch mit Pater Schönig zusammen zu baden. So richtig Missbraucht hat er mich nicht. Ich bin ihm auch ganz bewuß aus dem Weg gegangen und habe dei Nähe zu meinen Kameraden (wir waren zu dritt unterwegs) gesucht. Ich habe all die Jahre diese Dinge verdrängt. Doch heute habe ich - ich weiß auch nicht genau wieso - mal im internet gesucht und bin dabei auf Ihre Seite gestoßen. Sind Ihnen Mißbrauchsfälle bekannt? Ich würde mich über eine Nachricht von Ihnen freuen. Liebe Grüße XXXXX………Hallo!... Ich kann nur bestätigen und nachvollziehen was ich auf Deiner Homepage gelesen habe. Auch ich, heute sechzig Jahre alt, hatte mit Herrn Pater Heinz Peter Schönig ein entsprechendes Erlebnis. Der Ort: Ein Oktoberfest in München, in den sechzigern. Ich war damals 15 Jahre alt und konnte mich seiner nächtlichen Attake gerade noch entziehen. Vorgefallen in seinem Wohnwagen gegen 2.00 Uhr Morgens, nachdem im Vorfeld Alkohol im Spiel war. Ein Kumpel und Arbeitskollege aus der Gatronomie, wir waren damals beide im Vorstand des Picollo Clubs Augsburg, welcher von Herrn Pater Schönig geleitet wurde, lag neben mir auf dem Doppelbett, während Herr Pater Schönig versuchte, unter der Bettdecke an meinem Geschlechtsteil herumzugrabschen. Ich habe mich umgedreht, um so dieser Peinlichkeit zu entgehen, usw.usf. Da habe ich ja nochmal richtig Glück gehabt?!.....Mit freundlichem und mitleidendem Gruß……..




Ich kommentierte auch jahrelang den Abwärtstrend bei den Entschädigungen:





Bei einer Konferenz zum Thema Missbrauch diskutieren vor einigen Jahren rund 200 Würdenträger und Experten der katholischen Kirche aus aller Welt in Rom. Aus Deutschland nahm der Münchner Kardinal Reinhard Marx teil und aus Österreich der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng. Marx und Küng verband u. a auch dies: Der Subregens des St. Pöltner Priesterseminars (siehe St. Pöltner Priesterseminarskandal) wurde von Bischof Küng auch in einer „Nacht- und Nebelaktion“ in ein Altersheim als Altenseelsorger nach Deutschland versetzt. Das geschah unter Mithilfe des Ortsbischofs Reinhard Marx. Das betroffene Altenheim wurde nicht informiert, es entdeckte die Nachricht später in den Medien. Der Umgang mit dem Subregens des St. Pöltner Priesterseminars wirft kein allzu gutes Licht auf den Münchner Erzbischof Reinhard Marx. Die Leitung der Caritas wusste nichts, die Altenheim-Leitung war vor den Kopf gestoßen, nicht einmal die Pressestelle war eingeweiht. Weiteres zur Achse Marx und Küng: Das Opus Dei überzog durch den Opus Dei Bischof Klaus Küng von Österreich das Vertuschungsnetz bei den Missbrauchsaufklärungen nach Deutschland und schon war das Ergebnis mit nur 950 Opfern fertig. In Deutschland waren einfach nur mehr Formulare auszufüllen, um dann die € 2.000 bis € 5.000 zu erhalten. So wurde seitens der Kirche die Glaubwürdigkeit der Opfer geprüft und so billig war es ursprünglich auch in Österreich geplant, durch mich hat das aber nicht ganz so geklappt.




Und genau das bezweckte die Kirche. Das war der Plan der Opus Dei Strategen im Vatikan. Denn die Die Statistik sollte so aussehen, dass die Bischöfe in Deutschland sagen können, nur ganz wenige Opfer gibt es von Klerikern, und genau das haben wir, die Bischöfe und Kardinäle ja immer schon gesagt. Die deutschen Opfer taten mir immer schon leid.




Aber alles uns Opfern gegenüber ist ja nur ein abgekartetes Spiel, und der OPUS DEI Filz rund um die Klasnic-Kommssion ist enorm, neben dem Opus Dei Bischof Küng sitzen noch mehr Opus Dei Leute in seiner Stiftung Opferschutz Mannschaft.




 

In Irland zahlte die katholische Kirche und der Staat ungefähr € 65.000 an jedes Opfer von kirchlichen und staatlichen Institutionen, in Österreich ungefähr € 15.000 und in Deutschland ungefähr € 2.000 bis € 5.000.




 

In Irland gab es bei über vier MIO Einwohnern und ca. 4 MIO Katholiken ungefähr 25.000 kirchliche Missbrauchsopfer.




 

In Österreich haben sich bei ca. 5,5 MIO Katholiken bis dato ca 1.400 Opfer bei der Klasnic-Kommission gemeldet.




 

Und siehe da, in Deutschland haben sich bei ca. 25 MIO Katholiken 950 Opfer gemeldet.....

 

   

 

 

       

 

 

 

 

 

 Hier ist meine gesamte Missbrauchopfer Vitae:


 

 

 

Nur wegen meiner Abstammung als Bastard wurde ich schon in meiner Volksschulzeit als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße auserkoren. Ich wurde ein Opfer von Bruder Alphonsus und von Bruder Franz Josef (genannt der Kaiser), der 1965 nach Strebersdorf versetzt wurde, wo er dann noch über 2 Jahrzehnte munter weiter wüten konnte.


 


 

 

Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner (er traute Corinna und Michael Schumacher und er taufte auch ein Kind des Roncalli Zirkusgründers Bernhard Paul) probierte es auch bei mir (nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte erzählte) in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld, denn dort war Schönig leider oft zu Gast, wie auch der Diakon Pino Mali Motta (er kam immer vom Stephansdom in unsere Breitenfelderpfarre) und auch der Mesner Hans aus der Pfarre Breitenfeld.



 

 

 

Hier einige (nicht alle) Mails an mich betreffend Pater Schönig:


 

 


 

Hallo Franz Michael Tfirst….. Durch die aktuellen Fälle in der Presse habe ich mal nach Pater Schönig gesucht und bei Dir gefunden... ich kann leider Deine Probleme zu 100% bestätigen... über Tote soll man nicht schlecht sprechen, aber was ich weis, ist nicht ohne... leider... er war ein toller Mann, aber mit Vorliebe für Homosexuelle Jungs... die er auch in dem Internat fand, das ich besuchte... Ich bin aber davon gekommen, finde das Ganze aber mehr als übel, denn er galt immer als Saubermann, der er nicht war... er hatte einen eigenen "Jungen" und eine eigene Wohnung in München, von der Niemand wußte... seine Zuflucht für Seine Spielchen und seinen Geliebten, der dort wohnte...

 

 

 

Sehr geehrter Herr Tfirst, …. Ich war nach meinem Abitur 1995 eine Saison mit Pater Schönig auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dabei mußte ich eineige - für mich etwas schräge - Rituale mitmachen. Ich war es nicht gewohnt - als erwachsener Mann - mit einem Gute-Nacht-Kuss ins Bett gebracht zu werden. Außerdem fand ich es auch komisch mit Pater Schönig zusammen zu baden. So richtig Missbraucht hat er mich nicht. Ich bin ihm auch ganz bewuß aus dem Weg gegangen und habe dei Nähe zu meinen Kameraden (wir waren zu dritt unterwegs) gesucht. Ich habe all die Jahre diese Dinge verdrängt. Doch heute habe ich - ich weiß auch nicht genau wieso - mal im internet gesucht und bin dabei auf Ihre Seite gestoßen. Sind Ihnen Mißbrauchsfälle bekannt? Ich würde mich über eine Nachricht von Ihnen freuen. Liebe Grüße XXXXX



 

 

 

Hallo!... Ich kann nur bestätigen und nachvollziehen was ich auf Deiner Homepage gelesen habe. Auch ich, heute sechzig Jahre alt, hatte mit Herrn Pater Heinz Peter Schönig ein entsprechendes Erlebnis. Der Ort: Ein Oktoberfest in München, in den sechzigern. Ich war damals 15 Jahre alt und konnte mich seiner nächtlichen Attake gerade noch entziehen. Vorgefallen in seinem Wohnwagen gegen 2.00 Uhr Morgens, nachdem im Vorfeld Alkohol im Spiel war. Ein Kumpel und Arbeitskollege aus der Gatronomie, wir waren damals beide im Vorstand des Picollo Clubs Augsburg, welcher von Herrn Pater Schönig geleitet wurde, lag neben mir auf dem Doppelbett, während Herr Pater Schönig versuchte, unter der Bettdecke an meinem Geschlechtsteil herumzugrabschen. Ich habe mich umgedreht, um so dieser Peinlichkeit zu entgehen, usw.usf. Da habe ich ja nochmal richtig Glück gehabt?!.....Mit freundlichem und mitleidendem Gruß

   


 

 

Ich sprach auch über die kirchlichen, sexuellen Missbrauchsgeschichten und über meine Familie mit dem Psychotherapeuten und Priester und Pfarrer in der Wiener Peterskirche, dem Opus Dei Mann DDr. Torello, dabei lernte ich den Mesner von der Peterskirche kennen, der mich manchmal zum Ministrieren in die Peterskirche einlud. Auf jeden Fall merkte ich bald die Absichten, die dieser Mann verfolgte. Ich eruierte später, dass dieser Mann als “Die Mesnerin” auch im Ordinariat des Stephansdomes bekannt war. Alle grinsten dabei, wenn es zu einer Erwähnung über diesen Menschen kam. Ich fuhr einmal diesem Menschen, der „Mesnerin“ genannt wurde (oder noch wird), unerkannt nach, als dieser auf den so genannten Bubenstrich im Wiener Prater fuhr. Das Gesicht dieses Menschen habe ich noch immer genau vor mir. Aber ich habe damals auch wieder mit etlichen Leuten darüber gesprochen, sie alle wussten über sein „PÄDOHOMO“ Treiben bescheid. Obwohl er selbst so veranlagt war, dürfte er meiner Meinung nach auch zusätzlich so eine Art Wegbereiter zur Opfersuche für die anderen Patres beim Opus Dei gewesen sein, von denen vermutlich einige ebenfalls so veranlagt waren die damals dort lebten …………und 100 Meter entfernt, im erzbischöflichen Palais, wusste man davon!!!

 

 


    

Und wie schon erwähnt, der Benediktinerpater Hans Hermann Groer vom Stift Göttweig, der später Kardinal wurde, wurde auch einer meiner klerikalen Täter, nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte und über meine Abstammung erzählte.

 

 


 

Ich wurde von Bruder Alphonsus als Volksschüler (1962) bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße schon in der ersten Volksschulklasse sexuell belästigt, da er über die Herkunft von meiner sogenannten Bastardabstammung von Anfang an Bescheid wusste, was ich selber aber erst als 15jähriger erfahren sollte.

 


 

 

Meinem Klassenlehrer Bruder Fanz Josef war meine Abstammung als Bastard leider auch bekannt, und so hatte er gerade mich auserkoren, mir jahrelang ärgste Gewalt anzutun, aber auch deswegen, als ich ihm im Vertrauen und damals in einfachen kindlichen Worten über den Missbrauch durch seinen Schulbruder Mitbruder Alphonsus berichtete. Auch bei der Klasnik-Kommission meldeten sich zum Glück einige Opfer von Bruder Franz Josef. Außerdem ließ Bruder Franz Josef den Wutausbrüchen mir gegenüber deswegen ungeniert ihren Lauf, weil es ihn auch permanent störte, dass ich Linkshänder bin. Er hat mir auch deswegen lange die Hand eingebunden und verdroschen hat er mich sowieso fast täglich als sogenannter Bastard.

 

 

 

 

Darauf wurde ich bei Rechenschularbeiten in die letzte Bankreihe gesetzt um mich zeichnen zu lassen, da ich das sowieso lieber täte als rechnen. Am Ende der vierten Klasse Volksschule und nach vier Jahren Halbinternat bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße, bekam ich dann ein derart schlechtes Zeugnis, dass ich in Wien in den zweiten Klassenzug einer Hauptschule kam. Vier Jahre lang war ich dann Hauptschüler des zweiten Klassenzuges.

 


 

 

1962 wurde ich als 6jähriger von einem Mesner (Mesner Hans) der Pfarre Breitenfeld in Wien Josefstadt und einen Diakon der Pfarre St. Stephan ebenfalls in der Pfarre Breitenfeld, immer beim Anziehenhelfen des Ministrantenrockes sexuell belästigt. Es wurde mehreren Ministranten von den beiden Herren auf die Genitalien gegriffen.

 



 

 

Nach bekannt werden wurde der Mesner versetzt mit dem Wortlaut, er habe in den Klingelbeutel gegriffen und die Kirche bestohlen. Diakon Pino Mali Motta schlug alle, wenn sie etwas sagten.

 



 

Als ich kurz wieder meine Erlebnisse aus der Pfarre Breitenfeld, während einer live TV - Diskussion „Am Punkt“ des Senders ATV im Jahr 2010 erwähnte, bekam ich per Zufall von einer Zeugin ein Schreiben, wo auch sie über Missbräuche von Mesner Hans berichtete, der es ja ebenfalls bei mir in der Pfarre Breitenfeld mehrfach versuchte, als ich 6 Jahre alt war.

 


 

 

 

Frau XXXXXX schrieb mir nach meinem Auftritt in ATV also folgendes Mail: Pfarre Breitenfeld ........Mütterrunde....Ausflug......beim nachhausefahren war es schon finster.....Mesner Hans kam zu uns Kinder nach rückwärts. Er setzte sich neben mich und fasste mir nach einiger Zeit unter das Kleid, er hatte mich unsittlich berührt. Ich war damals noch keine 10, und war natürlich noch nicht aufgeklärt, aber dass es nicht richtig war, wusste ich, und stieß ihn weg. In Zukunft ging ich ihm ängstlich aus dem Weg.........(Später) Ich war Jungscharführerin und machte die Beobachtung, wie Kaplan Wochner ein kleines Mädchen auf seinem Schoß hatte und seine Hand unter dem Kleid war. Ich nahm ihm das Kind vom Schoß. Daheim erzählte ich das Ganze meinen Eltern. Meine Mama arbeitete seit ihrem 15. Lebensjahr bei Gericht und dann bei Rechtsanwälten, und sie war in einem tiefen Konflikt. Einerseits war sie in der Mütterrunde......unternommen hat sie nichts......sie sagte nur, dass ich nach der Kindermesse nicht alleine zum Wochner gehen durfte.................. .......(Ende des Auszuges vom Mail von Frau XXXXXXX).

 

 



 

Nachdem ich 2010 dieses Mail las, war ich wie versteinert. Kaplan Wochner war seit meinem 6. Lebensjahr mein Ministrantenkaplan. Ich war bei ihm zugleich Jungscharkind und auf seinen Wunsch übernahm ich im 14. Lebensjahr selbst eine Jungschargruppe. Er hatte in seiner großen Wohnung im Pfarrhof einen Raum, groß wie ein Wohnzimmer, in dem eine riesige Märklineisenbahnanlage stand. Es kam mir in den Sinn, dass ich auch immer auf seinem Schoß sitzen musste (musste nicht durfte), wenn ich öfters nach der Messe zu ihm mitgehen durfte mit der Eisenbahn zu spielen. Er bediente die Schalter der Weichen und ich durfte an diversen Trafos die jeweilige Geschwindigkeit von Zugsgarnituren regeln. Natürlich war ich immer auf das Geschehen der riesigen Bahnanlage (ich glaube sie war 2 Tischtennistische groß) fixiert, aber plötzlich schoss es mir in den Kopf, auch er machte immer etwas bei mir da unten, auch er war also einer meiner Täter (ich musste das im Lauf der Zeit verdrängt haben, vermutlich weil das ganze Programm der Kirche an mir, doch zu viel war).....weiters erinnerte ich mich (und erst wieder seit 2010 habe ich das alles vor mir) daran, dass ich auch darüber zu Hause berichtete..... aber vermutlich hatte man das nicht ernst genommen, da mein Großvater mit Wochner befreundet war. Kaplan Karl Wochner dürfte vermutlich seine perversen Fummeleien auch nur bei den ganz Kleinen gemacht haben. Wer weiß, vielleicht hat er auch mehr gemacht, oder hat es zumindest probiert......

 



 

 

Ich habe mir nach Durchsicht des Mails gedacht, dass in der Pfarre Breitenfeld ein richtiges Pädophilennest gewesen sein muss und ich dachte mir weiters, dass die Kirche immer sagt, Kinderschänder gebe es auch nur ganz, ganz vereinzelt und sehr wenige in ihren Reihen, also kann dieses schäbige Zahlenspiel der Kirche nicht stimmen, doch sie machen bis heute auch unter Papst Franziskus weiter so mit der Verschönung von Fakten, es sind einige ganz wenige in ihren Reihen, eigentlich so wenige, dass es kaum mehr der Rede wert ist.....

    

 


 

Die Kirche spielte bei mir ihr ganzes Programm durch. Seit meinen Kindertagen an mehrfacher Missbrauch bis hin zu ärgsten Verleumdungen und Lügen über meine Person, die leider bis heute anhalten und hinterrücks über mich von Kirchensprechern forciert wurden (trotz einer Fülle an Beweisen). Bei mir wurde außerdem immer alles vertuscht, wie es ärger nicht geht, obwohl ich immer sofort darüber redete (auch schon als Kind), wenn etwas passierte.

 



 

 

Ich war im Alter von 17 Jahren bereits obdachlos. In meinem Heimatbezirk in der Wiener Josefstadt (1080) ist die Pfarre Alservorstadt, sie ist zugleich ein Kloster der Minoriten. Ich kannte die Patres und fragte, ob ich Kandidat werden kann und wurde aufgenommen. Pater Christian Fichtinger hatte damals intensiven Kontakt zu der Sexsekte der Kinder Gottes. Er sagte zu mir, dass er sich nie dazu bekennen darf, dass er Kontakt und Freundschaft zu Mitgliedern dieser Sekte pflegt und als Religionslehrer und als kath. Priester und als Ordensmann muss er ja von der Kirche aus immer gegen Sekten auftreten.

 



 

 

Doch alle Mitglieder des Ordens wussten von Pater Christians Nahe zu den Kindern Gottes. Und da Pater Christian über meinen Lebens- und Leidensweg genau Bescheid wusste, legte er mir nahe, ich solle so einfach leben und meinen Sinn so suchen, wie ihn die Kinder Gottes eben suchen. Frei aller Zwänge, und von der Hand in den Mund lebend und auch Sex mit jedem zu pflegen. Das solle laut Pater Christian Fichtinger so schön und so erfüllend sein. Und außerdem habe ich ja niemanden und ich könne quasi als Obdachloser sowieso machen, was ich wolle. Damals merkte ich erstmalig durch die Aussagen von Pater Christian, dass mich die Minoriten doch nicht in ihrer Ordensgemeinschaft haben wollen.

 

  

 

 

Pater Christian legte Kontakte für mich zu den Kindern Gottes, der Sexsekte. Ich wehrte sich aber mit den Kindern Gottes in der Welt herumzuziehen, nachdem ich durch Pater Christian Kontakt zu diesen Leuten bekam und dabei meine ersten Sexerfahrungen machte. Als ich ca. 30 Jahre später bei den Sektenreferaten nachzufragen begann, was sie Genaues über diese Niederlassung der Kinder Gottes in der Dorotheergasse wissen, erntete ich nur: „In der Dororteergasse? Nie gewesen....... „ Das war es dann schon für das Sektenreferat der  Kirche, es gab dort einfach nichts (Lügen und Täuschen, wie immer).............



 

 

 

Als ich einmal unangemeldet für eine Art Beichtgespräch Pater Christians Raum betrat, und die Türe zufällig auch nicht abgesperrt war, sah ich Pater Christian gemeinsam im Bett mit dem damaligen Leiter der Kinder Gottes. Ich weiß seinen Namen nicht mehr, aber später erzählte er mir etwas über heilige Löcher. Und dass alle Löcher heilig seien, also auch die zum Kinderkriegen und -machen. Aber auch das A-Loch ist heilig, meinte er. Obwohl ich mit diesem Schmarren überhaupt nichts anfangen konnte, ließ ich mich von Pater Christian überzeugen, mit ihm einmal in die damalige Kommune der Kinder Gottes zu kommen, zumal ich unter einer speziellen Begebenheit ja schon den Leiter der Kinder Gottes kennen gelernt hatte.

 


 

 

 

Als Gefolgsmann von Pater Christian und nach zwei oder drei Kurzbesuchen in der Dorotheergasse kam es dann irgendwie dazu, dass ich einmal dort übernachten solle. Es waren immer junge Frauen da, und eine wollte mit mir schlafen. So kam es am selben Tag des Kennenlernens auch dazu, dass ich mit ihr in einem Schlafsack zusammen schlief und dass wir Geschlechtsverkehr hatten. Es war mein Erster. Doch ich wollte das Ganze irgendwie nicht. Zumal diese jungen Frauen alle, so schien es mir, schon mehrere Kinder haben dürften, die leiblichen Väter dürften aber nicht im Umfeld ihrer Kinder wohnen. Diese Frauen hatten auch unterschiedliche Nationalitäten. Es sprach zumindest keine Frau Deutsch. Die meisten waren aber Amerikanerinnen.

 

 

 

Ich weiß auch nicht, ob alle Anwesenden volle Member (also Mitglieder der Sekte waren). Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Leiter der Gruppe, den ich ja durch Pater Christian Fichtinger auf ominöse Weise kennen lernte, der Vater all dieser Kinder war und diese Frauen alle seine Frauen. Es waren aber dennoch auch andere Männer an dem Abend anwesend, an dem ich mich leider auch spontan für eine Übernachtung zu bleiben überreden ließ.

 



 

 

Diese ebenfalls sehr jungen Männer und Burschen spielten so komische Sexspielchen mit den Kindern, indem sie ihnen öfter auf die Genitalien griffen. Während ich mit einer jungen Frau im Schlafsack beschäftigt war, drangen aus den Nebenräumen lange anhaltendes, erbärmliches Kindergeschrei mehrer Kinder. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass da irgendetwas nicht stimmt.  Und ich habe keine weiteren Interessen an deren Bekanntschaft nach dieser einen Nacht gezeigt. Ich fühlte mich leer und ausgenützter denn je und seit damals plagen mich auch noch immer die Gedanken bis heute. Bin ich dadurch womöglich Vater eines Kindes geworden, oder sind die kleinen Kinder damals sexuell missbraucht worden und was kann Pater Christian zu diesem Thema sagen? Mit meiner Gattin habe ich über diese Möglichkeit in unserer Ehe öfters gesprochen (wir sind seit 1981 bis dato verheiratet).

 



 

 

Noch eine Anmerkung zur Pfarre Alservorstadt: Wie gesagt, lebte ich von Herbst 1973 bis Sommer 1974 in einem kleinen Zimmer in der Klausur des Konvents. Die Minoriten vermittelten mich dann nach Göttweig, da schon ein ehemaliger Minorit, Albert Dexel, in Göttweig eingetreten ist. Was ich damals natürlich nicht wissen konnte, Pater Albert zog es wegen seiner Homosexualität vor in Göttweig leben zu wollen. Dort hatte er mehrere Mönche zur Verfügung das Bett zu teilen, vor allem jüngere, die er gerne permanent verführte (vergewaltigte). Abt Abt ließ das alles mit Wohlwollen geschehen, weil er auch selbst so veranlagt war. Lashofer forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht und er deckte Groer so lange es ging.

 

 

 

 

Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Priesterseminar in Horn war Nicola Abrahamowicz, er trat ins Stift Göttweig ein und nahm den Ordensnamen Johannes Paul an.

 

 



 

Er bestätigte mir 2008 (von mir dazu völlig unaufgefordert) zufällig in einem Mail, dass er sich erinnern kann, wie ich ihm damals vom Sprung aus dem Göttweiger Turmzimmer erzählte. Ich habe das übrigens damals fast allen meinen Bekannten erzählt.

 



 

 

In diesem Mail berichtete mein ehemaliger Schulkollege auch, wie er Pater Hermann (das ist Groer) im Stift Göttweig persönlich kennen gelernt hat.

      



         

 

Im Konventgarten angekommen spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer.

      



   

     

Und da ich nach meinem Sprung aus dem Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes.

 

 

 

Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde.

 



 

 

Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei.

   



 

 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist..... mit Frater Josef habe ich damals im Stift Göttweig darüber gesprochen, was Zirkuspater Schönig mit mir so während eines Beichtgesprächs in Wien machte, darauf entgegnete Frater Josef, dass Groer auch während des Beichtgesprächs aufdringlich wird.......und kurze Zeit später wollte es Groer auf diese Art wirklich auch schon bei mir versuchen, allerdings noch nicht im Umfeld eines Beichtgesprächs, sondern während eines längeren Vieraugengesprächs, wo er einiges über mein Elternhaus wissen wollte, denn ich sollte auf Abt Clemens Lashofers Wunsch vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln.....

 



 

 

Seine während ca. den gut über eine Stunde andauerndem Gespräch mit mir permanenten Kniehineindrücken war echt arg.

 



 

Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte.



 

 

 

Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 


   

 

 

Im Rekreationszimmer standen immer etliche Doppelliterflaschen Wein von der hauseigenen Weinkellerei des Stiftes Göttweig herum und jeder durfte sich daran bedienen und trinken so viel er wollte.

 



 

   

Dieser Rekreationsraum befindet sich im Turm gleich vor den damaligen Privaträumen des Abtes. Es war nach Mitternacht.

 

 



 

Ich suchte alleine das Rekreationszimmer auf und ich begann mich aus Verzweiflung zu betrinken. Ich ging zum Plattenspieler und legte mir eine Langspielplatte von Tschaikowsky auf. Es war u. a. auch die Ouvertüre „Anno 1812, genannt Solennelle“, auf dieser Platte. Die Musik in dieser Ouvertüre steigert sich bis zu einem kräftigen Finale mit Tschinellen usw. Ich spielte diese Ouvertüre immer und immer wieder, ich trank auch ein Glas nach dem anderen.



 

 

 

Da mir von dem vielen Wein übel wurde, öffnete ich ein Fenster des Rekreationsraumes und blickte in die schwarze Tiefe. Im Hintergrund lief gerade wieder die lauteste Passage mit den Tschinellen der Ouvertüre Solennelle. Ich dachte: Groer, ich will nicht zu Dir, dafür springe ich da hinunter. Ich getraute mich aber dennoch nicht gleich zu springen. Ich ließ das Fenster geöffnet und ich drehte den Plattenspieler auf die stärkste Lautstärke. Ich hoffte, dass der Abt oder jemand vom Konvent den Lärm der Musik wahrnimmt und zu mir in das Rekreationszimmer kommt um nachzusehen, was da los ist und wer diese Ruhestörung in der Nacht macht.

 



 

 

Doch es kam niemand. Ich murmelte, feige Bande. Es war Sommer, viele schliefen bei offenem Fenster, der stundenlange Lärm, also die laute Musik, die aus dem offenen Fenster des Rekreationszimmers drang, ist sicher von einigen Mönchen gehört worden. So legte ich die Nadel des Nadelhebels immer öfter nur auf die lauteste Passage. Wenn diese dann mit voller Wucht erklang, torkelte ich immer wieder zum offenen Fenster und ich sagte zu mir: „Spring, setzte deinem jungen und tristen Leben ein Ende, spring!“

 



 

 

Ich kletterte immer öfter auf das Fenster, legte immer öfter die eine laute Stelle auf und dann sprang ich endlich. Unten angekommen, spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer.

 

 



Dort nahm ich eine Rasierklinge und ich versuchte mir die Pulsadern aufzuschneiden. Dann schlief ich ein. Da doch einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), Pater Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit Frater Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen.

   

 



 

Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir Pater Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.

 

 


 

    

Das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu).



   

 

 

Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht.

 


 

     

Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ nach Göttweig kam, und ich meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer.

 



 

 

Wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit von den Türmen des Stiftes Göttweig.

 



 

 

Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus. Hinter meinem Rücken wurde verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Aber nicht alle Göttweiger schlossen sich dem kollektiven Lügen (klösterliches Schweigegelöbnis) an.

 



 

 

Ich sprach damals mit vielen Leuten darüber, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren. Doch für die Medienleute war das noch nicht interessant, denn Groer war damals nur ein unbekannter Religionslehrer.

 



 

 

Herr Ing. Josef Hartmann machte 1995 öffentlich, was er aus der Sicht als Knabenseminarist in Hollabrunn mit Groer erlebte. Ich sagte schon 1975 als Kandidat im Benediktinerstift Göttweig zu Abt Lashofer, dass Groer sexuell abnorm veranlagt ist.

 

 

 

Als 1995 durch Hartmann die Groersauereien medial publik wurden, kontaktierte ich Herrn Worm bei NEWS. Ich sagte ihm telefonisch, dass in Göttweig etliche Homosexuelle leben, die die neuen Novizen und Kandidaten permanent sexuell belästigen und auch missbrauchen. Ing. Worm sagte mir, dass er nur mehr weiter bereit wäre meinen unglaublichen Schilderungen zuzuhören, wenn ich zu ihm komme und eine eidesstattliche Erklärung unterschreibe.  Dass er mich für unglaubwürdig hielt ärgerte mich und ich sagte zu ihm, entweder er glaubt mir, oder eben nicht und dass ich die Berichte, die ihm machen wollte, nicht als kriminalpolizeiliches Zeugenverhör sehen will, wo man dann alles persönlich unterschreiben muss. So kam in Folge auch zu keinem Kontakt mit Herrn Ing. Worm. Im Laufe der Jahre danach kontaktierte ich ihn noch einige Male, weil ich ihn auf die immense Dimension, die da dahinter liegt aufmerksam machen wollte, doch er lehnte ab, er meinte die klerikalen Missbrauchsgeschichten sind bereits eine abgelutschte Sache. U. a kam dann durch mein Sekkieren von Politikern und Kirchenoberen 2010 die Klasnic-Kommission zustande.

 

 


   

 

Also, erst 20 Jahre nach meinem ersten Publik machen über Groers Sauereien begannen sich Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war. Und wie gesagt, als Ing. Hartmann 1995 (und 20 Jahre nach mir) darüber zu berichten begann, war die Zeit dafür reif und die Medien sprangen endlich mit weltweiter Berichterstattung auf das Thema auf.

 

 



 

Es war mittlerweile auch schon von Mitarbeitern selbst im Wiener erzbischöflichen Ordinariat bekannt, dass sie als Zöglinge im erzbischöflichen Knabenseminar in Hollabrunn von Groer aufs Ärgste in den 1960er Jahren sexuell missbraucht wurden.

 



 

 

Sie schwiegen öffentlich und machten dafür Karierre z. B. im erzbischöflichen Finanzwesen oder im erzbischöflichen Palais, also kirchenintern schwiegen sie nicht und nach außen hin wurde seitens der Kirchenobrigkeiten weiter ordentlich vertuscht......

 

 



 

Meine vielen Aufenthalte im Stift sind hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen 2 Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei.



 

 

 

Der ehemalige Bischof von Linz Dr. Ludwig Schwarz war damals mein Rektor im Canisiusheim in Horn. Ich machte ihn durch meine Göttweiger Kandidatschaft mit Abt Lashofer persönlich bekannt. Daraufhin kam Abt Lashofer öfters ins Canisisusheim zu Besuch, um Nachwuchs für sein Stift Göttweig anzuwerben. Das Seminar in Horn (Canisusheim) betreute die Pfarre St. Bernhard, einem kleinen Nachbarort von Horn. Rektor Pater Ludwig Schwarz, der zusammen mit Pater Schön die Betreuung der Pfarre über hatte, fragte mich, ob ich die Jungschargruppe der Pfarre St. Bernhard als deren Leiter betreuen würde, und ich sagte zu und machte das für zwei Jahre lang. Ich veranstaltete auch ein Sommerlager mit dieser Jungschargruppe. Den Grund und Boden auf dem das Jungscharlager stattfand stellte mir auch persönlich Abt Lashofer in Furth bei Göttweig zur Verfügung.



 

 

 

Pater Dr. Gregor Lechner lernte ich 1972 in Wien 1972 vor meiner Kandidatenzeit bei den Minoriten im Konvent der Pfarre Alservorstadt, 1080 Wien, kennen. Er besuchte die Minoriten und Ernst Degasperi während seiner Arbeit in der Maximilian Kolbekapelle öfters, auch in seinem Ordensgewand als Dominikaner. Ich lebte dann von Herbst 1973 bis Sommer 1974 in einem kleinen Zimmer in der Klausur des Konvents. Die Minoriten vermittelten mich nach Göttweig, da schon ein ehemaliger Minorit, Albert Dexel, in Göttweig eingetreten ist. 1972 gestaltete der Künstler Ernst Degasperi die Pater Maximilian Kolbekapelle im Kreuzgang des Minoritenkonvents. Dr. Gregor Lechner besuchte Ernst Desgasperi während der Erstellung der Kolbe Kapelle öfters. Dr. Lechner war damals noch Dominikaner. Er trat erst etwas später, es muss so um 1975 gewesen sein, in Göttweig ein, vom Orden der Dominikaner trat er aus, wurde Benediktiner und später dann auch zum Priester geweiht. Ich war auch bei seiner Priminzmesse in der Stiftskirche anwesend.



 

 

 

Pater Gregor wurde als Doktor der Kunstgeschichte und alter Architektur von Abt Lashofer von den Dominikanern (Kloster Dominkanerbastei) weggeholt und er machte ihm das Angebot, dass er in allem frei sei, wenn er nur ins Stift einträte und sich um die größte private graphische Sammlung, die es gibt und die das Stift Göttweig besitzt, kümmern möge. Bei so einer Anwerbung überlegte Pater Gregor Lechner nicht lange und so wurde er Benediktiner, zuminderst erzählte es mir so und dass ihn der Abt ohne abgeschlossenes Theologiestudium auch zur Priesteramtsweihe zulassen würde. Im Zuge meiner vielen Besuche im Stift als Kandidat sagte er einmal zu mir, dass er sich gegen die Aufnahme von Nicola Abrahamowicz stellen würde. Warum, das hat er mir auch erklärt, aber das will ich hier nicht erläutern. Mit Lucia Popp verband Pater Gregor Lechner eine Freundschaft, auch davon hat er mir berichtet.

 



 

 

Das immer alle Buben lustvolle Abtätscheln von Pater Hermann Groer habe ich einmal sogar vor allen im Stift Göttweig zum Thema gemacht, und nach einigen Gläsern Prälatenwein beschimpfte ich ihn und diverse andere Göttweiger als „schwule Hunde“. Eine durch mich daraufhin kurz aufflammende Diskussion wurde aber im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, weil er es komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte. Pater Martin Boz war damals der persönliche Sekretär von Abt Lashofer.

 

 

 

Frater Josef (ehemaliger Tischler) ein Göttweiger Benediktiner fuhr mich mit seinem VW Käfer 1975 einmal von Göttweig nach Hollabrunn. Abt Lashofer wollte, dass ich von Horn nach Hollabrunn zu Groer ins Aufbaugymnasium wechsle. Zugleich sollte Groer mein Beichtvater werden. Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist..... mit Frater Josef habe ich damals im Stift Göttweig darüber gesprochen, was Zirkuspater Schönig mit mir 1972 so während eines Beichtgesprächs in Wien machte, darauf entgegnete Frater Josef, dass Groer auch während des Beichtgesprächs aufdringlich wird.......und kurze Zeit später wollte es Groer auf diese Art wirklich auch schon bei mir versuchen, allerdings noch nicht im Umfeld eines Beichtgesprächs, sondern während eines längeren Vieraugengesprächs, wo er einiges über mein Elternhaus wissen wollte, denn ich sollte auf Abt Clemens Lashofers Wunsch vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln..... Seine während ca. den gut über eine Stunde andauerndem Gespräch mit mir permanenten Kniehineindrücken war echt arg. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 


 

 

 

Pater Udo Fischer ist ein Göttweiger Benediktiner und er war auch ein Opfer von Groer. Als ich 1974 Kandidat des Stiftes wurde hatte er als Frater Udo sein Novizenzimmer ebenerdig im Gang nahe der Treppe zum Rekreationszimmer. Sein Nebenzimmer war vom Novizen Frater Clemens bewohnt.



   

 

 

Dieser hatte als Novize den Namen des Abtes annehmen müssen, weil es Brauch ist, dass der Erste, der unter einem Abt eintritt, immer dessen Namen annimmt. Frater Clemens war der erste Novize von Abt Clemens Lashofer und ich war der erste Kandidat von Abt Lashofer.

   

 

 

Auf jeden Fall war Frater Clemens der erste, der wegen dem PÄDOHOMOMITBRUDER Groer wieder austrat, als dieser 1975 ins Stift eintrat und ich glaube, dann hat Frater Clemens mit  dem Medizinstudium begonnen. Frater Andreas war auch mit Pater Andreas befreundet, der damals Stiftspfarrer war. Abt Clemens Lashofer ermöglichte Pater Andreas, der unehelich einige Kinder in Krems hatte, einen Hauskauf auf Stiftskosten, dass er sich eine neue Existenz gründen konnte.

     

 



 

Frater Udo kam selten ins Stift, er studierte (ich glaube an der Wiener Universität) noch Theologie. Der damalige Frater Markus (jetzt Pater Markus) hatte ebenfalls dort sein Zimmer. Auch er war selten im Stift, da er ebenfalls Theologie studierte, aber in Salzburg. Ich besuchte ihn 1975 einmal im Benediktkolleg in Salzburg um zu sehen, wo ich nach der Matura hinkommen würde, wenn ich als eingetretener Göttweiger Benediktiner Theologie studieren werde, denn fast alle Benediktiner Österreich studieren, bis auf wenige Ausnahmen in Salzburg Theologie. Als 1975 / 1976 einige Hollabrunner Schüler von Groer als Novizen in Göttweig eintraten (Frater Josef, Frater Columban, Frater Matthias usw.) musste Frater Udo, Frater Markus und Frater Clemens ihre Novizenzimmer für diese Groer Gefolgschaft freigeben. Pater Ildefons, die Vorhut von Groers Gefolgschaft, nahm sich speziell all der Groerleute im Stift an......

 



 

 

Ich durfte auch damals mehrmals mit den Groernovizen am Novizenunterricht teilnehmen (obwohl ich nur Kandidat war), den Pater Berthold (Novizenmeister) meist in seinem privaten Zimmer abhielt. Das Zimmer ganz am Ende des oberen Ganges in der Klausur, neben dem Badewannenwaschraum. Pater Berthold rauchte während dem Novizenunterricht eine Unmenge an Camel oder HB Zigaretten. Angeblich hatte er irgendeine Krankheit mit den Knochen. Er hatte sehr verkrümmte Finger, die ihm beim Kettenrauchen nicht recht dienbar waren, sodass alles rund um ihm immer voller Zigarettenasche war, auch sein Habbit war voller Asche.

 

 

 

Pater Gabriel Pruckner (damals Frater Gabriel) ist auch ein Göttweiger Benediktiner. Zu meinen zwei Selbstmordversuchen in einer Nacht, ich sprang aus dem Fenster des Turmzimmers „Rekreationsraum“, doch da einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), Pater Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit Frater Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen. Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir Pater Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.

 

 



 

Ich habe mich im Jahr 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich nicht gemeldet......und aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stift Göttweig bereits abgeschlossen ist.

 

 



 

Der Psychiater Dr. Oskar Sommer, ein ehemaliger Hollabrunner Zögling und Schüler von Groer, hat sich nach 50 Jahren Schweigen als Groeropfer öffentlich in einem Interview im Profil outet.

 

 

 

Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“:Dinhobl, inzwischen zivil verheiratet, reicht bei Abt Clemens Lashofer ein Ansuchen auf Rückversetzung in den Laienstand ein. In diesem Gesuch befaßt sich Dinhobl ausführlich mit den ihm von Groer angetanenen sexuellen Nötigungen. Der ehemalige Mönch erklärt in diesem Schriftsatz, er habe Lashofer bereits 1995 über das gesamte Ausmaß der ihm zugefügten Nötigung informiert. Lashofer verlangt, dass diese Passage gestrichen wird, da ihm Dinhobl damals ausschließlich von Zungenküssen erzählt habe.

 



 

 

Michael Mair, MSc MAS postete am 11.6.2010 unter einem Artikel vom Profil mit dem Titel „Brief Kardinal Groers spricht für die Vertuschung durch den Vatikan“ folgendes: Mein Vater Jahrgang 1931 war Schüler im Internat in Hollabrunn und hat sämtliche diesbezüglichen Anschuldigungen gegenüber dem "wehleidigen Hans - Herrmann" - so der Spitzname des Erziehers Groer bestätigt. Auf meine Frage, weswegen er damit nicht an die Öffentlichkeit ginge, antwortete er, dass dies sinnlos sei, denn alle relevanten Personen bis in den Vatikan wüssten seit Jahrzehnten darüber Bescheid und es sei keine Chance gegeben, auch nur irgendetwas aufzudecken, da das Kirchensystem mit dem Instrument der "Verlächerlichung" reagieren würde. Ich gab damals Kardinal Schönborn in einem persönlichen Brief und unter Angabe von Gründen meinen Austritt aus der katholischen Kirche bekannt. Er hat bis heute nicht regiert. Vermutlich hat er Wichtiges zu erledigen ... ! Michael Mair, MSc MAS

 

 



 

 

Der ehemalige Finanzreferent der Erzdiözese Wien Dr. Diem: “....... Die Bischofskonferenz und der Vatikan hätten über die Missbrauchsfälle schon vor Veröffentlichung im Jahr 1995 Bescheid gewusst, so der langjährige Angestellte der Erzdiözese Wien. Nach seiner Kündigung im Jahr 1993 habe er die ihm zu Unrecht vorenthaltene Abfertigung durch einen Brief an Groer mit Kopien an die Glaubenskongregation im Vatikan, den Nuntius und weitere Stellen eingefordert und mit der Bekanntmachung der "Vorkommnisse in Hollabrunn vor dreißig Jahren" gedroht. Innerhalb kürzester Zeit habe ihm Groer das Geld von dessen Privatkonto überwiesen.........“

 

 

 

 

Heinz Nußbaumer, ehem. Herausgeber der Furche war auch Sprecher von Bundespräsident Dr. Klestil. In der Zeitung Die Furche schrieb der Herausgeber der Furche, Herr Heinz Nußbaumer am 16.6.2010 unter dem Titel „Kardinal Groër – ein Nachwort“ folgendes: ...............FURCHE Herausgeber erinnert sich an eine seltsame Bitte: Er sollte eine Erkkärung im Namen Groërs entwerfen.......Urlaubstage sind Ausnahmetage. Der Nachrichtenfluss verliert seine übliche Wertigkeit. Was von der Vorwoche hängen blieb, ist wenig: Die päpstliche Vergebungsbitte zu den Missbrauchsfällen. Und auch der bisher unbekannte Brief des pädophil schuldig gewordenen Kardinals Hans-Hermann Groër, in dem er seine Sprachlosigkeit mit einem „heiligen Schweigegebot“ erklärt. Die Logik sagt: Nur Rom kann ihm ein solches „Silentium Secretum“ auferlegt haben.......Warum sich gerade diese Meldung meiner Urlaubs-Vergesslichkeit entzieht? Weil sie in einem seltsamen Widerspruch zur eigenen Erinnerung steht. Zu einer Erfahrung, die an den Jahresbeginn 1998 zurückreicht. Der Apostolische Nuntius – Roms Vertreter in Österreich – hatte mich damals zum Mittagessen geladen: Dinner für Zwei, von rührend bemühten geistlichen Schwestern gut versorgt. Das Tischgespräch blieb unverbindlich – und irgendwann war es Zeit zum Aufbruch. Das aber wollte der Nuntius partout nicht: Nein, das Wichtigste sei noch nicht besprochen. Ich möge ihm in sein Arbeitszimmer folgen.......Was er mir dort anvertraute, war hochinteressant: Kardinal Groër (seit 1985 von Missbrauchsvorwürfen bedrängt) verweigere „trotz höchster Bitten“ jede öffentliche Klarstellung. Groër fühle sich „als Märtyrer“; wolle „sein Kreuz verinnerlichen“ – und weiter konsequent schweigen. Das aber sei nicht möglich.........Was nun folgte, machte mich sprachlos: Der Nuntius holte Notizblock und Schreibzeug – und bat mich, auf der Stelle eine „Groër-Erklärung“ zu entwerfen. Er wolle, sagte er, mich zum Nachdenken auch gerne ein wenig alleine lassen. Mutig versuchte ich, mit meinem journalistischen Ethos dagegen zu halten: Um eine Erklärung formulieren zu können, müsse ich doch die Fakten kennen. Müsse wissen, was da wirklich an Schuld und Versagen war – oder eben nicht war. „Ach“, meinte der Nuntius und klopfte mir freundschaftlich auf die Schulter, „ach, schreiben Sie einfach – ganz unabhängig von Fakten. Schreiben Sie einfach. Bitte!“.......Seltsam: Ob ich damals, von der Absurdität der Situation fasziniert, tatsächlich zu schreiben versucht oder gleich bedauernd das Weite gesucht habe – ich weiß es nicht mehr. Sicher ist nur, dass es kurze Zeit später, am 14. April 1998, tatsächlich eine solche „Erklärung“ der Nuntiatur gab – angeblich „im Einvernehmen mit Kardinal Groër“. Ihre Kernaussagen: Viel Falsches sei über ihn veröffentlicht worden. Trotzdem: „Ich bitte Gott und die Menschen um Vergebung, wenn ich Schuld auf mich geladen habe.“.............


 

 

 



Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“, Prior Schätz informiert den Göttweiger Abt über alle Details der ihm von Groer zugefügten Nötigungen: Seit seinem Eintritt in den Orden und dem Einzug in das Roggendorfer Haus St. Josef sei er von Groer sexuell belästigt worden. In- und außerhalb der Beichte, in Groers Zimmer, angezogen, aber auch nackt. Bis vor kurzem habe er gedacht, dass Groers Übergriffe eine selbstlose Hilfestellung des Hausoberen gewesen seien zur Bewältigung seiner Probleme. Er sei der Meinung gewesen, Pater Hermann habe ihn auf diese Weise aus seinem unwürdigen Dasein emporheben wollen. Er habe gedacht, Groer schenke ihm damit besonderes Vertrauen; die Belästigungen seien ihm als besondere Auszeichnung erschienen; er habe stets gedacht, sie würden nur ihm zuteil. Erst ab 1995 habe er erfahren, dass es Mitbrüdern nicht anders ergangen sei. Das Gespräch endet mit der Forderung des Priors, dass Groer umgehend als Prior von St. Josef abgelöst werden müsse...........Bei einem zweiten Gespräch weist Abt Lashofer seinen Prior aufgrund jener Tatsachen, die ihm dieser anvertraut hat, auf die klösterliche Disziplin hin. Schätz reagiert emotionell. Weshalb wolle er ihn disziplinieren, fragt er Lashofer, obwohl er das nie bei Groer getan habe? Der Abt fragt, was Schätz damit meine. Schätz antwortet, wenn Lashofer so tue, als wüsste er nichts, dann würde es keinen Sinn machen, wenn er selbst etwas sagen würde.

 

 

 



 

Die Minoritenpatres Pater Bernhard Springer und Pater Clemens Breineder aus der Pfarre Alservorstadt in 1080 Wien empfahlen mich im Frühjahr 1974 als Kandidat für das Stift Göttweig, der ich dann auch 5 Jahre lang war (1974 - 1979). Es fand ein ehemaliger Pater aus ihren Reihen, der sich offen zur Homosexualität bekannte, in Göttweig offen Aufnahme, nachdem er wegen Homosexualität von den Minoriten rausgeschmissen wurde, aber dieses Detail über Pater Albert wusste ich natürlich nicht. Pater Albert war der Gästepater und war überall als die graue Eminenz von Göttweig bekannt. Dass er jungen Mönchen nachstieg (so wie Groer und zusätzlich noch einige andere aus Göttweig), darauf sollte ich erst etwas später selber kommen.

 

 



 

 

Ich glaube, es war im Jahre 1975 oder 1976, wo ich wieder wie immer für einige Tage im Sommer, zu Pfingsten und zu Ostern usw. im Stift war, als aus Deutschland der damalige Bischof von Limburg an der Laan zu Besuch war. Es war der jetzige Kardinal Lehmann. Er hatte in seinem Gefolge jemand im Schlepptau, der in Göttweig eintreten sollte. Der Gästepater, Pater Albert Dexel, hatte die ganze Zeit so ein süffisantes Grinsen, als er den „Jüngling“ in sein Zimmer im Novizentrakt führte.

   



 

 

Nachdem jener seine Koffer ausgepackt hatte, brachte er in seinem Zimmer einige Poster an den Wänden an auf denen jeweils ein halbnackterer Ballett tanzender Mann abgebildet war. Pater Albert begutachtete das Zimmer, schaute auf die Halbnackten und grinste sehr süffisant. Einige Tage später schnappte ich im Refektorium oder im Rekreationszimmer Wortfetzen auf wie, der Neue wäre was für Pater Hermann (Pater Hermann war der Groer). Als ich einmal am Abend an seinem Raum im vorbeiging hörte ich aus dem Zimmer laute Schreie. Ich dachte, der ist nicht alleine im Zimmer. Was machen den die da drinnen? Der Neue war insgesamt nur wenige Tage da, jede Nacht waren Schreie zu hören, dann war er ohne Verabschiedung verschwunden. Damals hatte ich das erste Mal in Göttweig das Gefühl, da ist etwas passiert.

 

 



 

Pater Albert missbrauchte laufend Frater Georg, der sich leider nicht wehrte, weil er von allen in Göttweig immer als das 5. Rad am Wagen betitelt wurde. Abt Lashofer selbst hatte Frater Georg unter die persönliche und permanente Obhut von Pater Albert gestellt. Mir tat Frater Georg immens leid. Er wurde von Pater Albert laufend sexuell missbraucht und auch das machte ich zum Thema und nicht nur die ersten Groersauereien, die ich 1975 zum ersten Mal in Göttweig öffentlich ansprach.

 



 

 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 

 



 

Vom Stift Göttweig aus sollte ich in die Obhut von Pater Groer in sein neu gegründetes Aufbaugymnasium in Hollabrunn geschickt werden und der Kontakt zu Pater Hermann Groer war mir nicht recht. Speziell dieser Kontakt stieß mich wieder tiefer hinunter und ich machte dann im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche.

 



 

 

Abt Lashofer ermöglichte auch dem damaligen Prior Pater Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund Pater Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus in Rossatz zusammenleben konnte und er sah zu wie Pater Hermann (Groer) und Pater Albert einen nach dem anderen Missbrauchten. Den heterosexuell veranlagten im Stift waren diese Sexspiele ein Greuel, viele getrauten sich aber nichts zu sagen und die gut 30 % der homosexuell veranlagten Mönche des Stiftes hatten ihre Freude. Dieses Klostertreiben wurde vom Klosterschweigen (Schweigegelübde) begleitet.



 

 

 

Pater Hartmann, der damalige Prior, gab mir bei meinen ersten 5 Besuchen im Jahr 1974 jedes mal ein Geldgeschenk – im Namen des Stiftes/oder des Abtes - von jeweils ATS 500,- in die Hand, ich hoffe, dass er sich daran noch erinnern kann. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, wie er immer zu seinem Schäferhund im inneren Konventgarten gegangen ist, den er sich dort hielt. Abt Lashofer ermöglichte auch dem damaligen Prior Pater Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund Pater Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus, ich glaube es ist in Rossatz, zusammenleben konnte.



   

 

 

Eine durch mich angeregte Diskussion über das mir zuwiedere Treiben im kloster (ich bin nicht homosexuell) wurde im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, das er komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog darauf eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte.

 



 

 

Seit Jahren verstummen auch Gerüchte nicht, dass sich angeblich auch ein Missbrauchsopfer von Abt Lashofer mit Aids angesteckt haben soll. Das mutmaßliche Aids-Opfer von Lashofer dürfte in einem kirchlichen Studentenheim oder Hospiz im dritten Wiener Gemeindbezirk untergebracht gewesen sein. Es lebte zusätzlich in Angst, weil das vereinbarte Stillschweigen zwischen ihm und der Kirche aus irgendwelchen Indiskretionen aufgebrochen ist, und er somit befürchtete, aus dieser Bleibe delogiert zu werden. Außerdem fürchtet das Opfer weiters Brüder aus dem Stift Göttweig könnten ihm etwas antun.

 

 



 

Auch von den geouteten Groer-Opfern aus Göttweig und Hollabrunn sind einige tot, weil sie sich wegen Groer das Leben genommen haben. Etliche kamen wegen Groer ins Irrenhaus und haben wegen Groer Selbstmordversuche unternommen. Allen Opfern wurde bis heute nicht wirklich geholfen. Die Almosenbeträge seitens der Klasnic- Kommission sind keine nachhaltige Hilfe und keine Wiedergutmachung.

     

 

 

Zu den Vorfällen im Benediktinerstift Kremsmünster in Verbindung mit Abtpräses Lashofer vom Benediktinerstift Göttweig:

 



 

 

Über den Hauptäter von Kremsmünster, dem Benediktinerpater Alfons Mandorfer, steht auf Wikipedia: 1995 wurde Mandorfer erstmals sexueller Übergriffe bezichtigt, doch kam es in dieser Zeit, als bereits die Affäre um Groer in den Medien diskutiert wurde, lediglich zu internen Abmahnungen durch Abt Bergmair...

 



 

 

Ich möchte dazu folgendes anmerken: Es gibt in Österreich einen Abtpräses, der bei Entscheidungen wie Abmahnungen aller Benediktinerstifte Österreichs eingebunden ist und Vorfälle nach Rom melden muss. Und schon wieder ist das Benediktinerstift Göttweig mit im Spiel. Denn der damalige Abtpräses war der Göttweiger Abt Lashofer, der Obervertuscher bei Groer.......

    

 



 

 

Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Canisiusheim in Horn, der mich aufgrund meiner damaligen Audeckungshomepage aufsuchte, erzählte mir, dass u. a. der Erzabt Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei. Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, weil da weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug ist, was ich auch machte. Ein weiterer Täter des ehemaligen Schulkollegen war Pater Berthold Flachberger. Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging.

   



 

 

Angezeigt habe ich deswegen all diese Leute, weil Herr Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn, meinem ehemaligen Schulkollegen permanent immer nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte und dass ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern hereingefallen bin, ich mir aber diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse.....

    



 

 

Der damalige Prior von St. Peter, Pater Korbinian Birnbacher, jetzt selber Erzabt, meinte, Pater Bruno Becker werde jedenfalls keine Aufgaben und Ämter mehr übernehmen und eine Zeit lang sicher auch das Priesteramt nicht mehr ausüben und überhaupt keine seelsorgerische Tätigkeit mehr übernehmen.

 

 



 

Doch siehe da, der ehemalige Erzabt Becker wurde Wallfahrtsdirektor vom Sonntagberg.

 

    



 

Und Pater Bruno Becker wurde, nachdem er das Amt des Erzabtes zurücklegte, sogar Mitglied bei der Pfarrerinitiative.

   

 

 

Herr Msgr. Mag. Helmut Schüller ist der Initiator der Pfarrerinitiative des Ungehorsams. Schüller war viele Jahre lang Leiter der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch, und er wusste, dass Pater Becker ein Missbrauchstäter war und dennoch nahm er ihn bei der Pfarrerinitiative auf.

 

 



 

Mag. Schüller tat im Nachhinein so, dass er von gar nichts wusste, und nur das ist mein eigentlicher Kritikpunkt.

 

 



 

Und ob Herr Mag. Schüller noch mehrere ungehorsame Missbrauchskleriker und auch Missbrauchsvertuscher rund um sich hat, kann ich nicht beurteilen. Von dem einen weiß ich es, weil ich jenen ja anzeigte und er dadurch abdankte und zurücktrat und dann fand ich seinen Namen auf der Mitgliederliste der ungehorsamen Pfarrer Initiative.

 

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

 


























Ich hatte einen großen Bekanntenkreis und ich wurde kurz nach meinen Göttweigerlebnissen der jüngste Freimaurer Österreichs (so ging ich also in die Geschichte Österreichs als der jüngste Freimaurer Österreichs ein). Als ich aber schon nach drei Jahren Zugehörigkeit zur „Maurerei“ zu verstehen begann, dass dieses System nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt und sonst nichts, habe ich mich davon wieder abgewendet, bin aber im Herzen bis heute ein „Maurer“ geblieben, weil der ursprüngliche Sinn der Freimaurerei ja ein ganz anderer, eben ein sehr positiver und sehr schöner ist. In den 1980er Jahren malte ich einen großen Zyklus (über 60, teils sehr große Ölbilder) zur Freimaurerthematik mit dem Titel "Mozart der Freimaurer". Die Bilder wurden tlw. auch Logenintern ausgestellt.





Zur Geschäftslobbyismussekte nur ein Beispiel: Ärzte, die damals in Wien Freimaurer waren, hatten dadurch eine viel bessere Chance die begehrten Primararztposten an Wiener Spitälern (Betreiber Gemeinde Wien) zu bekommen. Nebenbei sind jene Herren aber auch noch zusätzlich an Privatkliniken tätig.

 



 

 

Da ich nach meinem Austritt dennoch im Herzen Freimaurer geblieben bin, malte ich Ende der 1980er Jahre einen Zyklus (meist große Ölbilder) mit dem Titel „Mozart der Freimaurer“ (fast 60 Stück), der dann in einigen Logen ausgestellt wurde. Wie gesagt, da ich die ganze Zeit (und das bis heute) im Herzen „Maurer“ geblieben bin, tut es mir aus heutiger Sicht leid, damals ausgetreten zu sein.

 

 



 

Was mir aber dennoch sehr positiv in Erinnerung blieb: Als Mozartmusikliebhaber konnte ich Empfindungen, die Mozart vermutlich während der Aufnahmerituale zu den ersten drei Graden verspürte, ebenfalls spüren. Zu Mozart, der die Welt vorsätzlich durch seine Werke nur verschönern wollte, der so viel Positives geschaffen und uns hinterlassen hat, sagte ich bei den Aufnahmeritualen innerlich mehrmals „danke Mozart“!

 

 


 

Auf jeden Fall habe ich damals noch meinen "Tapissprung" gemacht. Wie gesagt, meinen Austritt (man nennt dies innerhalb der Freimaurerei "Deckung") begründete ich damit, dass mich dieses ungustiöse, einander immer gute Jobs und Geldgeschäfte zuschanzen, völlig abstößt, denn das habe nichts mehr mit dem ursprünglichen Charakter des Ganzen zu tun.

 

 



 

Ein anderer Grund aber warum ich die Maurerei verließ war auch, dass ich als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute in meiner Kinder- und Jugendzeit einen lebenslangen Kampf mit der Kirche begann. Es war auch mit ausschlaggebend, was die Missbräuche der Kirchenleute an mir ausgelöst haben, dass ich leider wegen der erlittenen Missbräuche bald allergisch auf die Bruderküsse der Freimaurerbrüder wurde. Anfangs war das nicht so stark, aber meine Aversion dagegen stieg je nach der Beherztheit der Bruderküsse mancher Freimaurerbrüder (genau dabei fällt mir jetzt dazu ein, dass in den 1990er Jahren viele Freimaurermitbrüder sehr gelitten haben, weil wegen Jörg Haider ein ordentlicher Rechtsruck durch etliche Logen ging).

 

 

 

 

Hier sind einige meiner Freimaurerbilder aus den 1980/1990er Jahren:




 
























































Ein negativ zu Berühmtheit gelangter Freimaurer war Hochegger. Er war zugleich auch beim internationalen Opus Dei Netzwerk des amerikanischen PR-Giganten Burson-Marsteller. Seit 1999 warnte ich vor Hochegger.com, denn damals erfuhr ich von Bekannten, wie Mitarbeiter von Hochegger genötigt werden, dem OPUS DEI beizutreten, Das Opus Dei ist die fundamentalistische Kaderschmiede der römisch katholischen Kirche. Ein enger Mitarbeiter der Führungsmannschaft von Hochegger war Harald Schiffl. Er war Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, wo es bei einem Unfall 155 Tote gab (meist deutsche Staatsbürger).

 

 




"Ich bin entsetzt, dass man uns den Zutritt verweigert", kritisierte der Anwalt der Kapruner Opfer, Podovsovnik. "Da frage ich mich: Was hat der Staat zu vertuschen?" In der Sendung, die im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, kommt der Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, Harald Schiffl, zu Wort: "Es gibt jetzt nichts Neues", sagte er. "Die Privatgutachten in Deutschland haben keine neuen Erkenntnisse gebracht". Warum nur kann ein Opus-Dei-Mann Sprecher der Kaprun-Gletscherbahn sein? Wegen den Grundstücksverhältnissen der Kirche? Ist sie zusätzlich auch Mitbesitzer der Gletscherbahn? Am Rande erwähnt: Herr Schiffl war auch der Sprecher des Stiftes Mehrerau während der Missbrauchsprozesse gegen das Stift.



 

„Einmal Freimaurer, immer Freimaurer“ und da ich mich, wie schon erwähnt, im Herzen bis dato als Freimaurer fühle, bin ich also schon seit 1981 (meiner Initiation) Freimaurer.

 

 



 

Ich war immer schon ein Altruist und Humanist und so war ich beruflich auch einige Jahre beim AMS (Arbeitsmarkt Service Berater) als AMS Berater tätig (das AMS war das frühere Arbeitsamt). Wegen so genannter Sparmaßnahmen hätte ich 380 Mütter 1998 aus dem Arbeitslosenbezug drängen sollen. Ich stand aber hinter meinen mir am Schalter anvertrauten Personen und ich wollte diese Ministerweisung nicht anwenden und Mütter einfach aus dem Bezug drängen, nur weil es wieder einmal hieß sparen, sparen, sparen (so heißt es immer laut Sozialministerministerium). Außerdem gab es für Alleinerzieherinnen sowieso keine Jobs oder nur Teilzeitjobs zu den unmöglichsten Zeiten und noch dazu mit sehr wenig Verdienst. Ich widersetzte mich mutig 1998 der Ministerweisung von Frau Sozialministerin Hostasch und ich machte als aktiver AMS Berater meine Aufdeckungen von Statistikmanipulationen, Nachzahlungen falscher AMS Exekutionsberechnungen, usw öffentlich.

 

 

 

 

 






































 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
   

 

Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnic-Komission) unterschrieb ich im Wiener erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag. Das ist der Wortlaut des Schweigegeldvertrages, der von Kardinal Schönborns Rechtsanwalt, Dr. Erich Ehn (Leiter des Amtes für Rechts- und Liegenschaftsangelegenheiten der Erzdiözese Wien), aufgesetzt wurde:

 

 

 

„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."

   



     

 

 

 

 

 

 

Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert.

 

  

 

 

 

Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung: „Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“


 

 

  

 

Seit 1999, der Gründung der großen Missbrauchskommission in Irland schrieb ich unzählige Briefe an unsere ranghohen Politiker, dass wir in Österreich auch dringend so einer Kommission bedürfen und dass das Konkordat abgeschafft gehöre, dass die klerikalen Täter nur schützt.

 

 

 

 

 

Hin und wieder bekam ich eine Antwort auf meine unzählig versendeten Konkordatsbriefe, wo ich als österreichischer Staatsbürger die Abschaffung des Konkordates mit der dazu notwendig einhergehenden Verfassungsänderung Österreichs fordere. Anfang Dezember 2006 erhielt ich eine Antwort aus dem Bildungsministerium meine früheren Mails an Herrn Bundeskanzler Dr. Schüssel mein Vorhaben betreffend. Aus dem Brief geht hervor, dass erst 2006 in Österreich ein Gesetz geändert wurde, in dem der Begriff Seelsorger als Schuldiger oder Täter in das Strafgesetzbuch aufgenommen wurde:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

All meine jahrelange Mühe davor war letztendlich auch der Stein des Anstoßes dafür, dass erst 2006 der Begriff „Seelsorger“ im Gesetzestext als Täter Einzug fand. Soweit ich unterrichtet bin, zog Deutschland im Jahr 2008 mit einer Gesetzesänderung nach und fügte ebenfalls den Begriff Seelsorger im Strafgesetz ein.









  

 

 

 

 

Bei dem zurzeit weltweit anhaltenden Religionsstress möchte ich darauf hinwiesen, dass auch der Staat Österreich die Vertuschungen bei den klerikalen Missbräuchen unserer christlichen Hauptreligion im großen Maß durchgehen ließ.


 



Jetzt ist der nächste Religionsstress da, alle schauen blöd, vertuscht wird weiter und Religionsfanatiker hetzten weiter auf.



 



Die ordentliche Aufarbeitung der vielen Missbrauchsskandale des christlichen Klerus wurde bis dato noch immer verhindert, weil hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Polizei und Justiz nicht nur fest in der katholischen Kirche verwurzelt sind, sondern auch häufig die gleichen Internate besuchten wie der Klerus und so besteht eine Aufarbeitungsblockade bei immens vielen Kirchenskandalen aller Art. Der Staat propagiert unentwegt, dass er die Religionsfreiheit schützt. Factum ist, dass der Staat seine Bürger nicht vor den negativen Folgen von Religionen und deren Paranoiastrukturen, wie Missbrauch, Verhetzung, Exorzismusblödsinn, usw., schützt oder auch je schützen wollte.


 

 


 

 

Und den folgenden Absatz zitierte ich schon am Beginn dieses Blogs: Über das System der arabischen Gesellschaft hat Arik Brauer in „Die Farben meines Lebens“ (Amaltheaverlag) folgendes geschrieben: „…………….. Ein reicher Mann hat vier Frauen, drei arme Männer haben keine Frau. Also reiche (meist ältere Männer) sichern Fortbestand und Vermehrung. Für die besitzlosen jungen Männer gab und gibt es eine Alternative, den Krieg. Meist hatten und haben die jungen arabischen Männer keine Arbeit, kein Geld, keine Hoffnung und was das Schlimmste ist, sie haben keine Frau, denn Frauen kosten Geld. Sie haben aufgrund der rigiden Sitten auch keine Freundin und aus Geldmangel keine Prostituierte. Der Krieg löst alle diese Probleme für sie. Im Krieg gibt es Beute, Frauen und Ehre für das darniederliegende Selbstbewusstsein. Kriege werden auch nicht geführt, weil es Menschen schlecht geht, sondern es waren die Eliten, die aus Gerechtigkeitssinn und Machtstreben die Veränderungen anstrebten. Der islamische Terror wird von Spitzenleuten der Religionshierarchie initiiert, von milliardenschweren Ölscheichs finanziert und von gebildeten Studenten der arabischen Oberschicht angeführt, denn der gesamte Erdball soll nach den Prinzipien des Islam regiert werden. Autos und Computer ja, Trennung von Staat und Religion, nein. Internet und TV ja, Gleichberechtigung der Frauen, nein. Die Mullahs haben die Massen dabei immer schnell hinter sich, denn für die armen Teufel, die nichts im Leben besitzen als die Herrschaft über die Frau, bedeutet Gleichberechtigung gewissermaßen das Ende der Welt ……………


 

 


 

 

Negative Folgen durch religiöse Texte und Gebete: Ich war von 1974 – 1979  Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig (Heimatkloster von Missbrauchskardinal Groer). Während meinen ca. 50 und meist mehrtägigen Aufenthalten innerhalb von 5 Jahren im Stift nahm ich oft an den mehrmals täglich stattfindenden Chorgebeten teil. Einmal sprach ich Abt Lashofer auf diese blutrünstigen Texte an und er erklärte mir, dass diese Psalmen in allen Klöstern des christlichen Abendlandes während der Chorgebete gebetet und gesungen werden! (einige Auszüge): „……..Gott wird zerschmettern das Haupt seiner Feinde….Gepriesen sei der Herr, der meine Hände unterweist zum Kampf….meine Finger zum Krieg….meinen Feinden jagte ich nach und erreichte sie, und ich kehrte nicht um, bis ich sie aufgerieben hatte...vor ihm zittern die Völker, alle Gesichter erglühen…wer wird für mich aufstehen gegen die Übeltäter.......ich will sie zerschmettern; sie sollen mir nicht widerstehen und müssen unter meine Füße fallen…der Gott, der mir Rache gibt und zwingt die Völker unter mich …damit du sie zerschmetterst, damit dein Fuß im Blut watet, damit die Zunge deiner Hunde ihr Teil bekommt von den Feinden………“ Ich dachte mir, niemand außerhalb der Klöster weiß, was da täglich gebetet wird.



 

 


 

So viel zu unserer christlichen Hauptreligion.

 

 

 


 

Ein Satz noch zum Islam:

 


 


 

Im Koran steht in der Sure 5 Vers 51: "Ihr, die ihr glaubt! Nehmt euch die Juden und Christen nicht zu Freunden! Sie sind einander Freunde. Wer von euch sich ihnen anschließt, der gehört zu ihnen. Siehe, Gott leitet die Frevler nicht recht."

 

 

 

 

 

 

 John Paul ‘ignored abuse of 2,000 boys’

 

 

 

Cardinal Hans Hermann Groer abused an estimated 2,000 boys for decades without sanction

 

 

 

 

Bojan Pancevski in Vienna and John Follain in Rome

 

 

 

 

The Sunday Times April 4, 2010

 

 

 

 

When John Paul II died five years ago the crowd that packed St Peter’s Square for his funeral clamoured “Santo subito (Saint now)!” in a spontaneous tribute to the charisma of the Polish pontiff.

 

 

 

As the faithful marked the anniversary of John Paul’s death on Good Friday, however, he was being drawn into the scandal over child abuse in the Catholic church that has confronted his successor, Benedict XVI, with the worst crisis of his reign.

 

 

 

 

Allegations that the late pontiff blocked an inquiry into a paedophile cardinal, promoted senior church figures despite accusations that they had molested boys and covered up innumerable cases of abuse during his 26-year papacy have cast a cloud over his path to sainthood.

 

 

 

The most serious claims related to Cardinal Hans Hermann Groer, an Austrian friend of John Paul’s who abused an estimated 2,000 boys over decades but never faced any sanction from Rome.

 

 

 

 

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Cardinal Christoph Schönborn, Groer’s successor, criticised the handling of that scandal and other abuse cases last week after holding a special service in St Stephen’s cathedral, Vienna, entitled “Admitting our guilt”.

 

 

 

Schönborn condemned the “sinful structures” within the church and the patterns of “silencing” victims and “looking away”.

 

 

 

Cardinal Joseph Ratzinger — who became Pope Benedict — had tried to investigate the abuses as head of the Congregation for the Doctrine of the Faith, according to Schönborn. But his efforts had been blocked by “the Vatican”, an apparent reference to John Paul.

 

 

 

Asked by The Sunday Times whether John Paul’s role in the cover-up of abuse should be investigated, Schönborn said: “I have known Pope Benedict personally during 37 years of amiable acquaintance and I can say with certainty that ... he made entirely clear efforts not to cover things up but to tackle and investigate them. This was not always met with approval in the Vatican.”

 

 

 

The Groer affair became public in 1995 when former pupils of an elite Catholic school accused him of sexual abuse.

 

 

 

After an outcry, Groer was replaced and made the prior of a convent. He was never punished and issued only a vague apology in 1998 before retreating to a nunnery where he lived until his death in 2003. Some of his victims were offered “hush money” from the church.

 

 

 

Michael Tfirst, 54, one of Groer’s victims, claims to have reported the abuse to highranking church officials from the 1970s onwards. He says the church paid him £3,300 in 2004 under a contract that obliged him to keep quiet.

 

 

 

“There is no question that Ratzinger knew all the details of reports on abuse within the church, as there is no doubt that John Paul, his superior, took part in a massive and systematic cover-up,” Tfirst said.

 

 

 

John Paul also faced criticism last week from Poland for protecting Archbishop Juliusz Paetz, who was accused of abusing trainee priests. Letters detailing the charges were sent to John Paul’s office and to Ratzinger in 2000 but were ignored. Paetz resigned in 2002 when the allegations became public.

 

 

 

Stanislaw Obirek, a Polish theologian and a former Jesuit priest, said: “I believe John Paul is the key person responsible for the cover-up of abuse cases because most of it occurred during his papacy. How can someone who is to blame for this be beatified?”

 

 

 

In America critics pointed out that although Benedict has borne the brunt of criticism over ignoring the scandal of Father Lawrence Murphy, accused of molesting 200 deaf boys at a special school in Wisconsin, Ratzinger had acted on the authority of John Paul.

 

 

 

Another beneficiary of John Paul’s discreet approach was Marcial Maciel Degollado, a Mexican priest known as Father Maciel, who founded a conservative religious order. He was accused by former members of abuse in 1998. John Paul blessed Maciel in the Vatican in late 2004, at a time when Ratzinger was investigating him. A year after Ratzinger became pope, the Vatican ordered Maciel to lead “a reserved life of prayer and penance”, effectively removing him from power.

 

 

 

John Paul was also accused of ignoring controversy over John Magee, a former private secretary to three popes including the Polish pontiff, who named him Bishop of Cloyne in 1987. Late last month Magee was forced to resign after an independent report found that his diocese in Ireland had put children at risk.